Credit: J. Gudemann Photography


Nach mehreren Jahren im Studio wagt sich Combusto aus seinen gewohnten Gefilden und betritt die Underground-Szene der elektronischen Musik mit seinen eigenen Kreationen. Im Gepäck hat er sein neu gegründetes Solo-Label Combusted sowie seine Debüt-EP „Combustion„, die eine eindeutige Einordnung in die House- oder Techno-Sparte ad absurdum führt und sich irgendwo zwischen den beiden Genres ansiedelt, ohne dabei nur einen Gedanken an zeitgemäßen Tech House aufkommen zu lassen.

Weil der ursprüngliche Plan, regelmäßig Demos zu verschicken und sich durch den Dschungel der zahlreichen Labels zu kämpfen, letztlich am individuellen Style des gebürtigen Münsterländers mit italienischen Vorfahren scheiterte, nimmt Combusto nun die Abkürzung und schaltet in den DIY-Modus.

TiteltrackCombustion“ erweist sich als brachiale Peaktime-Bombe, reduziert auf das Essentielle und ist mit einem simplen, aber eingängigen sowie effektiven Thema versehen. „Torpedo“ wird seinem Namen gerecht und kommt mit einem eindringlichen Sonar-FX-Sound um die Ecke, der nostalgische „Das Boot“-Vibes evoziert. Eine drückende Bassline und die fortwährend anschwellende Synthie-Fläche runden den Track ab. Abgeschlossen wird die EP durch „Brace For Impact“, einer waschechten After-Hour-Scheibe mit verspulten Flugfunk-Samples und einer unerwartet harmonischen Komponente, die auch dem ausgelaugtesten Raver auf dem Dancefloor an einem Sonntagmorgen noch ein breites Grinsen auf das Gesicht zaubert.

In Zukunft stehen auf Combusted noch weitere Releases an, die dieser Newcomer, den man auf jeden Fall im Auge behalten sollte, in den letzten Jahren produziert hat und nun nicht länger unter Verschluss bleiben sollen.

„Combustion“ ist bereits auf Beatport und Spotify erschienen und kommt eine Woche später auf allen anderen Plattformen heraus.

Tracklist:
1. Combustion
2. Torpedo
3. Brace For Impact

 

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