V. A. – 17 Years Of Get Physical (Get Physical)

Doppel-CD mit einer Betrachtung des vergangenen Jahres an Hand von Remixen und neuen, zukunftsweisenden Künstlern. Moody, moderat gelingt ein brillanter Start – Anthony Middelton und Djuma Soundsystem stechen mit ihren Slo-Mo-groovenden Tracks „Till The End…“ und „Zillion Lights“ heraus. Dann geht die erste Post ab: Ryan Margatroyd im Mix von Super Flu, Kiko & Dave Davis, Roland Lesker und der fulminante Emanuel Satie sorgen für ein ordentliches Paket. Die zweite CD steigt tief in der Nacht ein, wenn Jeremy Olander, Johannes Albert, Blond:ish oder Samim für guten Druck sorgen. Am Ende geht der Compi etwas die Luft aus. Dennoch...

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V. A. – Total 19 (Kompakt)

Kompakt hat den Sound von elektronischer Musik mit seiner Offenheit für Melodien, Harmonien und gleichzeitiger Reduzierung auf das Wesentliche geprägt. Die „Total-19“-Compilation blickt zurück, doch ohne in der Zeit stecken zu bleiben: Auf den insgesamt 26-Tracks findet man auch brandneues Material aus den Klanglaboren von Jörg Burger, Jürgen Paape oder Voigt & Voigt. Darüber hinaus sind zahlreich alte Bekannte vetreten: Sascha Funke, ANNA, Extrawelt, Justus Köhncke, Patrice Bäumel oder auch Weval prägen den unverkennbaren Kompakt-Sound mit. Die selektierten Tracks sind eine ausgewogene Mischung aus Bangern, deepen Klängen sowie ambienten Stücken – und damit sehr vielseitig und facettenreich. 10/10 Basti...

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V. A. – Vakant Remixes (Vakant)

Dieses Release wird in nächster Zeit bestimmt so einige Aufmerksamkeit auf sich ziehen: Vakant hat seine 22 liebsten Remixe in Form einer Compilation releast, manche davon das erste Mal digital. Somit kommen hier einige Perlen an die Oberfläche, die sonst einige verpasst hätten. Mit Remixern wie Fango, DJ Koze, Avatism oder Dexter ist ein sehr großes Spektrum zwischen Electronica, House und Techno am Start. Da sind einige Banger dabei! Mein Favorit ist diesmal nicht der Remix von DJ Koze, sondern Fangos Version von „Cesare vs. Disorder – Vortex“. Top! 10/10 Severus...

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V. A. – Berlin Gets Physical Vol. 1 (Get Physical)

Get Physical ist eines der wenigen Labels, die mich schon sehr lange begleiten. Eine Konstante in der schnelllebigen elektronischen Musikwelt. Dabei haben DJ T, M.A.N.D.Y. und Booka Shade uns über die Jahre mit legendären Samplern wie dem „Full Body Workout“ versorgt, aber auch unvergessene Singles wie „Put Put Put“ von M.A.N.D.Y. oder „Heater“ von Samin hervorgebracht. Hier nun eine weitere Zusammenstellung, die sich wie gewohnt dem smoothen, deepen und harmonischen House verschrieben hat und zum Ende hin wieder durchaus technoidere Versionen präsentiert. Eben ganz wie ein Abend im Club. Vertreten sind 14 Tracks, u.a. von Fabian Dikof, der mit...

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V. A. – 15 Jahre Lebensfreude Records (Lebensfreude Records)

Lebensfreude Records feiert sein 15-jähriges Jubiläum mit einem außergewöhnlichen Compilation-Konzept: Statt einfach die größten Hits aneinander zu reihen, suchten die Label-Macher nach den besten und gleichzeitig unbeachtesten Tracks des Labels. Teilweise reichen die selektierten Nummern bis 2004 zurück, mit dabei sind Ruede Hagelstein, Meggy, Matthias Schaffhäuser, Douglas Greed und Sebastian Russel. Auf den geneigten Hörer warten sehr roughe, analoge und zeitlose Dancefloor-Bomben, die alle einen ungemeinen Charme ausstrahlen. Verschrobene, schräge Synthesizer-Leads treffen auf knackige Drums und angezerrte Basslines. Ich freue mich auf weitere 15 Jahre und empfehle als Appetizer Douglas Greeds „Technotrack“ im FunkyJazz- Remix. 9/10 Basti...

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V. A. – Cocoon Compilation S (Cocoon Recordings)

  Samstagnacht, Saunaclub, Spezialauftrag, Schnaps; das Frankfurter Traditions-Label Cocoon Recordings ist im Rahmen seiner legendären Alphabet-Serie bis zum Buchstaben „S“ vorgedrungen und bringt die aktuellen Vibes und Strömungen wieder einmal gekonnt auf den Punkt. Sven Väth setzt auf insgesamt zwölf abwechslungsreiche wie innovative Tracks, die konzeptionell ein überaus gelungenes Bild einer modernen Clubnacht zeichnen. Den Anfang macht dabei der Amsterdamer Love Over Entropy, dessen Deep-House-Stück „As If“ auf bravuröse Weise Seelen-balsamierende Klänge mit expressiven Synthesizer-Solos verbindet; zweifelsfrei eines der Highlights des Samplers. Mit dem Hamburger Martin Stimming bleibt der melancholische Einschlag erhalten, ehe das schwedisch-spanische Duo Talaboman mit einigen...

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Peggy Gou – DJ-Kicks (!K7 Records)

Die Wahlberlinerin Peggy Gou, geboren und auf gewachsen in Südkorea, hat in den letzten zwei, drei Jahren einen kometenhaften Aufstieg hingelegt, der mit ihrer „DJ-Kicks”-Ausgabe – der 69. insgesamt – einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. 18 Tracks hat sie um sich gescharrt und dabei weder auf Alter, Tempo (90 bis 150 BPM) noch auf Genre Rücksicht genommen – Disco, House, Techno, Electro und ein bisschen Ambient. Damit beginnt dann auch ihre Reise, mit einem Track aus den frühen 90ern von Spacetime Continuum, mit breiten und epischen Flächen, etwas Gezwitscher, bevor sie den eigenen Track „Hungboo” einfließen lässt, der mit...

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V. A. – Digital Kabar (InFiné Music)

Get ready for some Groove! Diese Compilation kombiniert afrikanische Einflüsse mit treibendem Elektro-Sound und das Ergebnis begeistert mit Vielseitigkeit. Hier findet man Techno-, House-, Electronica- und Dubstep-Beats jeglicher Coleur, die alle unglaublich nach vorne gehen und mit Sounds des afrikanischen Kontinents die Soundpalette elektronischer Musik unglaublich bereichern. Viele der 18 Künstler auf dem Release sind afrikanischer Herkunft und deswegen ist der Sound nicht einfach nur „Afro-House“, also House mit ein paar Trommeln, sondern eine ganz eigene Interpretation des Dance-Sounds. Hier ist für wirklich jeden etwas dabei. 10/10 Basti...

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Djuma Soundsystem – Body Language Vol. 21 (Get Physical Music)

Die 21. Körpersprachen-Ausgabe kuratiert Djuma Soundsystem. Entsprechend darf sich der Rezipient nicht wundern, dass 16 der 19 Titel vom Norweger selbst stammen, häufig in Form von Remixen bedeutender Wegbegleiter des modernen Musikzirkus, aber auch eigene Tracksvon Malente, Oliver Schories oder Robosonic. Die Gesamtstimmung ist anfangs in ein ätherisches und moody Licht getaucht, nimmt danach schnell clubbige Fahrt auf, wenn Mo Black Hand an “Anyimo“ legt oder Tribals (“Drowning“) das Klangbild verändern. Erster Megakracker von Lars Moston & Malente, dessen “Near Me“ im „Benn Finn Remix“ durch die Decke geht! Tribals genießen höchsten Stellenwert und schimmern an jeder Stelle dieser...

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V. A. – 10 Years of Monkeytown (Monkeytown)

Irgendwie kommt es mir vor, als gäbe es Monkeytown schon immer, aber anscheinend sind es doch erst zehn Jahre. Zu diesem Anlass gibt es eine Compilation, die noch einmal zeigt, wie auf diesem Imprint Spaß an Experimenten und Floor-Funktionalität zusammengebracht wurde. Und wie vielschichtig dieses Spannungsfeld sein kann. Mit dabei sind Alex Banks, Robot Koch, Dark Sky, FJAAK, Shed, Redshape, Mouse On Mars, Siriusmo, Anstam, Otto Von Schirach und natürlich Modeselektor. Das heißt man kann sich verlässlich auf pulsierende Ambients, hybride Beatstrukturen, treibenden Electronica, galoppierenden Techno, verzerrte Grooves, spacige Sequenzen und bassgeschwängerte Dub- Tunes freuen. Wir brauchen nochmal zehn...

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Jochen Distelmeyer – Coming Home (Stereo Deluxe)

Der Sänger Jochen Distelmeyer wurde vor allem als Frontmann der einflussreichen Pop-Formation Blumfeld („Tausend Tränen Tief“) bekannt, ließ nach deren Auflösung auch noch Soloalben folgen. Die Compilation-Reihe „Coming Home“ präsentiert Musiker und ihre Lieblingssongs, die Songs, die einen großen Einfluss auf ihre eigene Musik und Musikerwerdung hatten und haben. Dabei ist es ganz egal, aus welchem Genre der Präsentator kommt, es geht um die Geschichte, die er erzählen kann. Bisher waren das u. a. DJ Hell, Nouvelle Vague, Tocotronic und Sven Väth. Nun also Blumfeld, der für seinen Start mit SYPH eine Punk-Combo der ersten Stunde auswählt und dann sehr elegant durch Epochen und Genres gleitet, um von seiner musikalischen Sozialisation zu erzählen. Und dazu gehören auch Andreas Donau, Missy Elliot, Kris Kristofferson oder Justus Köhncke. Immer die Augen auf das große Ganze gerichtet, nie den Tunnelblick, viele Facetten der Musik abgedeckt. Das ist großes Kino hier, fügen sich die Songs doch auch überraschend gut zusammen. Und das Finale, es ist eigentlich unfassbar, die ewige Doris Day (mit Paul Weston & His Music From Hollywood) singt „Dream A Little Dream Of Me“. Schnüff. 10/10 Cherry...

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fabric presents Kölsch (fabric)

Kölsch ist der zweite Artist, der die neue „fabrix presents“-Reihe kuratiert. Der dänische Musiker verfolgte dabei das Konzept, die viele Zeit im Flugzeug produktiv zu nutzen und in Reisehöhe zehn Tracks zu skizzieren. Diese sind auf der Compilation nach den Flugnummern benannt und in einer bezaubernden Art und Weise arrangiert. Kölsch lässt Raum für jegliche Emotion, schafft es dennoch, dass kein Fuß beim Hören stillhalten kann. Zwischen großen Flächen und überdimensionalen Soundscapes finden sich winzige Details und feinste, kleinteilige Spielereien. Die Track-Selection nimmt immer weiter an Fahrt auf, doch es bleibt Zeit zum Atmen. Kopfhörer auf und genießen! 10/10...

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