Die Coronakrise verändert unser Leben und damit auch unser Konsumverhalten. Das wirkt sich natürlich auch auf den Drogenkonsum und die -preise aus. Laut einem Artikel von Vice stieg der Pfundpreis von Methamphetamin in Mexiko von umgerechnet rund 100 Euro auf etwa 575 Euro.

Die mexikanischen Drogenbosse heben die Preise an, weil die Rohstoffe, die sie für die Produktion benötigen, aus China beziehen. Und durch die Unterbrechung der Versorgungskette gibt es nun Probleme mit dem Nachschub.

Ob das wirklich wahr ist oder sich einfach jemand die Taschen vollmachen will, ist unklar. Aber auch der Schwarzmarkt kommt an Corona nicht vorbei.

Die Großhändler und Straßendealer wollen die angehobenen Kosten aber nicht auf sich abwälzen lassen. Deshalb werden die Kosten wohl nach unten weitergegeben. Die Abhängigen werden zwar über die Preiserhöhung nicht glücklich sein, aber bezahlen werden sie es trotzdem, weil sie eben süchtig sind.

Auch bei Marihuana gab es scheinbar einen Anstieg bei den Preisen. Dies liegt zum einen daran, dass durch die stärker kontrollierten Grenzen weniger geschmuggelt wird. Und zum anderen, weil die Nachfrage wohl auch gestiegen ist.

Die Leute sitzen oft zuhause und rauchen deshalb auch mehr Gras. Hamsterkäufe gab es scheinbar nicht nur bei Klopapier und Nudeln. In den Vereinigten Staaten und auch den Niederlanden stiegen die Verkäufe von Marihuana ebenfalls. Im Allgemeinen soll sich aber der Preis von Gras wieder stabilisiert haben.

Quelle: vice.com

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