Nach der tollen letzten 12“ auf Kann (“In Days Of Old Pt. II“) erinnern die ersten Klänge auf Daniels neuem Album nun an Klanglandschaften, wie sie Peter Kuhlmann auf dem Frankfurter Fax Label in den 90ern gern propagierte. Raum und Fläche waren damals geflügelte Worte. Auch wenn der Beat im folgendes Stück die führende Rolle übernimmt, so ist die atmosphärische Tiefe immer ein Hauptbestandteil der Musik von Daniel Stefanik, der sich auf Perlon und Cocoon bereits seine Meriten verdiente. Ab Titel Nummer 3 reitet er auf forcierten Drums durch die technoide Nacht. Die Monotonie in der Ausführung macht den besonderen Reiz aus, der reine Trackcharakter der Stücke bleibt so erhalten. Nummer vier integriert ein paar sanft ausgeführte Chordechoes, die dem Titel eine erhabene Wirkung im Dubstyle verleihen. Die antagonistische Wirkung der deepen Elementen zu den teilweise harten und rauen Beats (“Nr. 7“) zieht sich wie ein Faden durch “Confidence“. Ein Album, das den wahren Techno-Chillout zelebriert. Mein Tip: “Nr. 8“ – (erinnert mich an
Sun Electric). 8 Points CarstenBecker

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