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Darknet-Drogen-Dealer festgenommen Bild: VPN-Anbieter-Vergleich-Test


In Berlin wurden drei verdächtige Darknet-Dealer festgenommen. Gegen eine vierte Person läuft derzeit ein internationaler Haftbefehl. Die Darknet-Dealer sollen für 2,3 Millionen Euro Drogen über das Internet verkauft haben.

Ermittler durchsuchten auf einen Gerichtsbeschluss hin fünf Wohnungen in Berlin. Festgenommen wurden ein 43-jähriger Japaner, eine 40-jährige Japanerin und ein 39-jähriger US-Amerikaner. Nach der vierten Verdächtigen im Bunde, eine 38-jährige Japanerin, wird derzeit gefahndet. Der internationale Haftbefehl ist bereits ausgestellt. Es heißt, sie sei auf der Flucht.

Die Beschuldigten sollen in über 20.500 Fällen Kokain, MDMA und Cannabis über das Darknet verkauft haben. Damit erzielten sie einen Verkaufserlös von mindestens 2,3 Millionen Euro.
Bei den Wohnungsdurchsuchungen konnten die Ermittler neun Kilo Marihuana, sechs Kilo Haschisch, ein Kilo synthetische Drogen und über 300 Gramm Kokain sicher stellen.
Laut rbb habe der Japaner die Drogen besorgt, der Amerikaner habe sich um die Bezahlungen gekümmert und die beiden Japanerinnen kümmerten sich um den Versand und die Verpackung der illegal bestellten Drogen.

Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt gemeinsam mit dem hessischen Landeskriminalamt (LKA), Zollfahndern und der Berliner Polizei.

Video: Abendschau | 28.04.2017 | Kerstin Breinig

Quellen: Hessenschau.de, rbb|24, Bild, Der Tagesspiegel

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