Das Clubsterben geht weiter: Hamburger Club bittet um Spenden

Das Clubsterben geht weiter: Hamburger Club bittet um Spenden Foto-Quelle: Flickr. Credit: abbilder

Der nächste Hamburger Club der ums Überleben kämpft: das BEEK, eine Kulturstätte für zeitbasierte Medien und Klang, ist pleite. Die Finanzierung für 2025 ist nicht gesichert. Deswegen hat die Kulturinstitution jetzt eine Spendenkampagne ins Leben gerufen.

Schon im vergangenen Jahre berichteten wir häufig über die Nöte der subkulturellen Einrichtungen in der Hafenstadt Hamburg. Obwohl die Clubförderung für Hamburg für 2025 und 2026 beinahe verdreifacht wurde, rief das Hamburger BEEK jetzt zu Hilfe via Social Media auf. Als gemeinnütziger Verein sei man auf finanzielle Hilfen angewiesen. Das BEEK arbeitet unentgeltlich und wird dabei durch die Gemeinde solidarisch unterstützt.

Für das gerade gestartete Jahr wurden dem Kulturraum, in dem bereits mehr als 2000 lokale Künstler zu Clubnächten, Konzerten und Performances aufgetreten sind, Zuschussanträge abgewiesen. Daher sei die Zukunft der Einrichtung nun unsicher.

Das BEEK hat es sich zur Aufgabe gemacht, faire Gagen zu bezahlen und für die Gäste die Preise niedrig zu halten. Durch ansteigende Kosten für Punkte wie Produktion, Tontechnik, Fahrtkosten, Übernachtungen und Miete könne nicht mehr einnahmefähig agiert werden. Insgesamt fehlten 50 000 Euro.

Mit der Hoffnung das fehlende Geld anderweitig zusammenzubekommen, hat der Beek e. V. jetzt eine Spendenkampagne via betterplace.org ins Leben gerufen.

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