Wer normalerweise Marihuana kaufen will, muss sich meist mit dubiosen Leuten an zwielichten Orten treffen. Doch nicht so in Seattle. Dort gibt es den wohl luxuriösesten Grasladen der Welt.

Das „Diego Pellicer“ befindet sich in einem unscheinbarem Gebäude in einem Industriegebiet von Seattle. Auf der Außenwand sieht man ein riesiges Graffiti. Doch der erste Eindruck ändert sich sobald man die Tür betritt. Marmorboden, Säulen, Statuen und Mosaiken erinnert eher an eine Mischung aus Spa und Edelboutique, als an einen Marihuana-Laden.

Es ist nur eine der 455 Gras-Läden in US-Bundesstaat Washington. Doch im „Diego Pellicer“ sind die Drogen in Glaskästen drapiert, Marihuana in allen Formen und Farben, Haschisch, Wasserpfeifen und vorgedrehte Joints. Egal ob Rentner, junger Student oder Geschäftsmänner mittleren Alters: Kiffen scheint in Nordamerika mittlerweile ein Hobby für alle Gesellschaftsschichten zu sein.

Doch es wird streng darauf geachtet, dass die Kunden nicht unter 21 Jahren sind. Das Geschäft läuft hervorragend. Knapp 120 Millionen Dollar werden in der Cannabis-Industrie jeden Monat in Washington eingenommen.

In Deutschland warten Befürworter sehnsüchtig auf eine Legalisierung von Cannabis. Vielleicht ändert sich dies durch die Jamaika-Koalition. Wir sind gespannt.

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