Dash_Berlin


Dass hinter dem Trance- und Progressive-House-Projekt Dash Berlin nicht nur der Frontmann Jeffrey Sutorius, den man auch von sämtlichen Covern und den Live-Auftritten kennt, steckt, das war wohl vielen Fans nicht klar – und wird ihnen nun auf bittere Art und Weise klar. Denn das Projekt existiert in seiner jetzigen Form nicht mehr. Schon seit einigen Wochen rätseln Fans und Beobachter über die Funkstille auf den Social-Media-Kanälen, nun haben wir wohl den Grund, warum das so ist.

Die Umstände sind noch etwas nebulös, doch scheint es, als ob hinter den Kulissen eine Schlammschlacht tobt. Sutorius hat sich nun mit einem Statement an die Presse gewandt und seine Sicht der Dinge geschildert. Wie es scheint, haben Sebastiaan Molijn und Eelke Kalberg, die anderen beiden des Projektes und zuständig für Booking, Management und die Produktionen, nicht ganz koscher gearbeitet und sich außerdem die Namensrechte gesichert, ohne dass Jeffrey Sutorius davon etwas wusste. Er, der ja immer unter dem Namen Dash Berlin aufgetreten ist, darf nun diesen Namen nicht mehr benutzen und hat auch keinen Zugang mehr zu den entsprechenden Social-Media-Accounts.

Aber lest hier das Statement von Jeffrey Sutorius:

„Mit dieser Erklärung informiere ich euch, dass ich Ende Mai meine Beziehungen zur Vanderkleij Agency – Sebastiaan Molijn und Eelke Kalberg, Booking & Management von Dash Berlin – abgebrochen habe. Der Grund für die Beendigung der Beziehung ist Missmanagement in den letzten Jahren und die Vernachlässigung meiner Interessen. Ich habe kürzlich erfahren, dass Molijn und Kalberg zusammen mit der Agentur Vanderkleij den Namen ‚Dash Berlin‘ unter ihren eigenen Namen registriert haben. Ich wusste nicht, dass es mir als solcher nicht möglich sein würde, unter meinem Namen Dash Berlin aufzutreten. Ich habe meine Anwälte gebeten, diese Angelegenheit vor Gericht zu bringen, damit diese Angelegenheit geklärt werden kann. All dies hatte einen negativen Einfluss auf meine Gesundheit, und mir wurde geraten, es ruhig anzugehen. Ich hätte es vorgezogen, dies über meine eigenen Social-Media-Kanäle bekannt zu geben. Jedoch wurde mir nach Beendigung der Beziehung der Zugang zu den Social-Media-Accounts verwehrt. Ich hoffe, dass das alles schnell geklärt werden kann und dass ich weitermachen kann. Ich liebe meine Fans und hoffe, sie werden das alles verstehen.“

 

Das könnte dich auch interessieren:
EDM-Act disst Diplo via Twitter
Ryanair erinnert an Alkoholverbot auf Flügen nach Ibiza
Veranstalter des Wurzel Festivals äußern sich zum tragischen Todesfall

Foto: Wikipedia/Alexander Reshnya – http://moddersanya.livejournal.com