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David K released ja schon seit Jahren auf namhaften Labels. Crosstown Rebels, Visionquest und BPitch – die Liste ließe sich um einige erste Adressen erweitern. Der Franzose wurde in der Pariser Clubszene sozialisiert und lernte da Dan Ghenacia und Phil Weeks kennen. 2002 releaste er erstmals auf Freak n´Chic und Robsoul. Es folgten Veröffentlichungen bis zum Cocoon-Signing im Jahr 2005, das seine Reputation befeuerte. Er remixte Oliver Koletzki, dOP und Tiefschwarz. Letztere signten ihn auf Souvernir. Und da erscheint nun sein Debütalbum. „Out Of Range“ war längst überfälllig. Es ist eine Sammlung von Tracks in bester David-K-Manier: in keinem Moment stumpf auf Club-Reflexe ausgerichtet und trotzdem sehr funktionell. Die Tracks bieten Musikalität ohne Kitsch, haben keinen verengten Blick oder übermäßige Straightness. Organisches ist nicht nur in das Elektronische hineinmontiert, Elektronisches nicht um das Organische herum montiert. „Out Of Range“ ist gleichermaßen ein Pop-, wie ein Club-Album. Ein Album, das nicht schnell schal werden wird. Und vor allem ein Album, das Spaß macht – beim Zuhören wie beim Tanzen. 10/10 PHL BLL.