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Wir hatten vor wenigen Tagen hier darüber berichtet, dass der britische DJ Dax J mit seinem Auftritt im Touristenort Hammamet für einen Skandal gesorgt hat.


Es gab ein Video von dem Gig, bei dem Clubbesucher am vergangenen Wochenende zu einem mit Musik unterlegten Gebetsruf tanzten. Dieses Video war über das Internet verbreitet worden und hatte eine erregte Debatte in den sozialen Medien ausgelöst.

Die tunesischen Behörden hatten den Club daraufhin am Montag geschlossen. Das Ministerium für Religionsfragen erklärte es für „absolut inakzeptabel, sich über die religiösen Prinzipien der Tunesier lustig zu machen“.

Der in Berlin lebende Labelhead von Monnom Black entschuldigte sich inzwischen ebenso wie der Veranstalter für seinen Auftritt. Jetzt ist Dax J in Abwesenheit zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden, da er den muslimischen Gebetsruf in sein Set eingebaut hat.

Nachdem er wegen seines Auftritts Morddrohungen bekommen hatte, nahm er seine Facebook- und Twitteraccounts vom Netz und damit auch seine am Montag veröffentlichte Entschuldigung.

Hier ist das Statement.

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