DEFEX – ZAXNDI!

DEFEX – ZAXNDI! Credit: Vitorino

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Mit selbst zusammengeschraubtem Equipment und einem unbändigen Drang zur Musik entdeckte Franz Hager aka Defex schon mit zwölf Jahren seine große Passion. Heute ist er eine feste und bekannte Größe auf Ibiza: als DJ, Produzent und Strippenzieher im Hintergrund. Seine Sets zwischen House, Techno und NDW sind energiegeladen und frei, seine Karriere ein Mosaik aus langer Aufbauarbeit, gelebter Leidenschaft und eigensinniger Konsequenz. Während andere den schnellen Weg suchten, arbeitete er sich über Wiener Clubnächte, das legendäre Zoo Project auf Ibiza und Releases auf Labels wie Poker Flat, Cocoon oder Moon Harbour vor – ohne großes Tamtam, aber mit Substanz. Warum der bayrische Wahl-Ibizenker mit ADS-Diagnose mit unglaublichen DJ-Skills und guten Produktionen so lange unter dem Radar blieb – auch bei uns – und warum Ibiza ihn trotz aller Umbrüche immer noch ruft – all das erzählt Defex im sehr persönlichen Gespräch. Darüber hinaus mixt er in diesem Monat den offiziellen FAZEmag-Downloadmix.

 

Deine neue Single „ZAXNDI“ mit Maniac erscheint auf Pokerflat. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit – und was bedeutet dir der Track?

Nachdem „WE ARE THE BEAT“ mit Blondewearingblack auf Pokerflat super gelaufen ist, habe ich die „Zaxndi“ geschickt, noch ohne Vocals. Die Bassline macht so Spaß, darum der bayrische Name, der so viel heißt wie „Ja da legst di nieda“. Steve Bugs Feedback war, er höre da noch Vocals. Drum habe ich den Maniac gefragt, eine Rap-Legende in Bayern – und der Einzige, den ich mir vom Style her vorstellen konnte. Drei Tage später hatte ich die Files – und war von diesen genauso geflasht wie vom eher reduzierten clubbigen Remix von Kollektiv Turmstrasse. Ich hatte bei beiden das Bauchgefühl, dass es passen könnte – aber dass es so mindblowing wird? Ich kann nur den Maniac zitieren: „Bounced so hard, ja dei Gnack is hi!“

Du bist in der Szene vor und hinter den Kulissen aktiv – war es eine bewusste Entscheidung, jetzt den Fokus mehr auf dich als Künstler zu legen?

13 Jahre lang war die Veranstaltungsreihe The Zoo Project Ibiza mein primärer Fokus, mit wöchentlichen Events von Anfang Mai bis Mitte Oktober und drei Jahre lang auch noch mit einem Festival in England. Ein tolles Projekt, aber etwas in dieser Liga mitzugestalten, ist natürlich sehr intensiv. Ich habe mit dem Zoo auch tolle Gigs und dann auch tolle andere Events betreut, wie z.B. das Corona Sunset Festival, Cocoon & Solomun im Benimussa Park. Aber man läuft dann selbst als Künstler halt nur nebenbei mit, es fehlte einfach die Zeit. Dann kam die Corona-Pandemie, und nichts ging mehr – und dann wurde die Location auch noch neu verpachtet und anders ausgerichtet. Das war schon hart, aber in mir brodelte es seit Langem und ich wusste sehr schnell, dass ich jetzt die Konzentration auf mich selbst legen würde. Seit Covid kamen dann auch Releases und Remixe auf Moon Harbour, Cocoon, Pokerflat, Kittball, Muna Musik, Klaphouse, Junapoly und Traxx Records. Gigs auf Ibiza im Chinois, Akasha, im frisch umgebauten Tantra Club und einzelne The-Zoo-Project-Events im Ibiza Rocks Hotel, Bora Bora und Cova Santa sind Highlights – aber ein echtes Zuhause fehlte noch.

Inzwischen bist du Resident im Pikes, dem 528 und bei den Utopia-Kinky-Partys, spielst regelmäßig im Eden, Café del Mar und europaweit auf großen Festivals und in Clubs. Fühlt sich das nach Ankommen an?

Nur insoweit, als dass die Mosaiksteine jetzt halbwegs so liegen, dass ich mich austoben kann. Pikes-Resident-DJ zu sein als Deutscher – ich glaube, das gab’s noch nicht. Das verspielte Apartment-Hotel, um das sich seit 45 Jahren Sagen rund um Freddie Mercury, Grace Jones, Madonna, Wham u.v.m. ranken – hat einen superguten Club und einen unglaublichen Vibe.
Das Eden hat die Void Incubus, das krasseste Soundsystem der Insel. Und Utopia ist ein tolles Projekt, Kinky ist für Ibiza noch recht frisch: verspielt und sexy, aber nicht schmuddelig. Ich finde die Kinky-Szene spannend, weil hier Verkleidungen eingesetzt werden, um sich auszudrücken, und auch helfen, übliche Muster zu überwinden und freier zu leben. 528 heißt jetzt die Location, in der früher The Zoo Project stattfand, in der ich auch in meiner ersten Ibiza-Saison schon gespielt habe – und nun vor ein paar Wochen spontan dreieinhalb Stunden bei Solomuns Add-on im Club.
Dieses Recording ist auch mein FAZE-Mix. Die Insel hat einen eigenartigen Humor, aber mag mich und schaut auf mich. Das muss hier auch der Niederbayer einsehen, der sonst nichts glaubt, was er nicht anfassen kann. Und die Gigs unterwegs sind gerade durch die Bank alle toll und einzigartig. Besonders freue ich mich aufs dritte Jahr in Folge bei der Nature One – diesmal mit He.She.They und meiner Kittball-Gang. Das war das erste Festival, auf das ich als 19-jähriger Raver gefahren bin – extra aus Wien. Wie passend, dass ich am Tag darauf in der Pratersauna spiele.
Ein unnötig geheimer Tipp ist das fantastische, handgemachte Free Tree Festival im österreichischen Innkreis. Da will ich alle Österreicher und Niederbayern sehen, da stimmt alles. Genau wie im Zimmer Mannheim: Clubkonzept, Sound und vor allem die Crew! Gespannt bin ich auf meine Debüts in Lissabon und in der Romantica in Stuttgart, wo ich schon viel zu lange nicht mehr war.
Alles zusammen fühlt sich gerade nicht nach Ankommen, sondern nach dem Moment an, an dem ich lange gearbeitet habe – wo endlich vieles Sinn macht. Dafür bin ich sehr dankbar, da kehrt etwas Leichtigkeit ein – und ich denke, das merkt man mir auch auf der Bühne an.

Auf der Bühne wirkst du wirklich befreit und ausgelassen – was man dir vielleicht nicht sofort zutraut, wenn man dich privat kennenlernt.

Das höre ich oft. Als DJ bin ich in der tollen Situation, dass ich die Musik auflegen kann, die ich selbst in dem Moment für das Setting am geilsten finde. Egal, ob das House, Techno, Tech-Touse – alles wild in einem Set – oder auch mal unpassend passend Neue Deutsche Welle am Pikes-Pool ist. Ich folge zwar auch sonst recht autistisch meinen Instinkten bei Entscheidungen, aber im täglichen Leben muss man diese ja meist begründen. Während des Auflegens gibt der Hamster im Hirn endlich mal Ruhe. (lacht).

Du sprichst offen über deine ADS-Diagnose und warst auf Burnout-Coachings. Inwiefern beeinflusst das deinen kreativen Output und deine Arbeitsweise?

Ich wurde erst als Erwachsener auf ADS diagnostiziert und habe kurz darauf bemerkt, dass ich nach den Ibiza-Sommern immer länger auf dem Zahnfleisch lief. Florian von swellness.de hat mir bei zwei einwöchigen Coachings sehr geholfen – sowohl meine Grundeinstellung zu hinterfragen – als auch dabei, Dinge anders anzugehen um meinen Dickschädel nicht ganz so vorhersehbar an den immer gleichen Wänden wundzuschlagen. Ich empfinde im AuDS-Spektrum zu sein, absolut als Superkraft. Ich bin wie gemacht für Events und den Job des DJs: kreativ, auf den Punkt fokussiert und nicht nachlassend – bis zum Ende der Party oder des Wochenendes oder des Ibiza-Sommers. Aber in unserer Welt,  in der uns die Schule lehrt, was „normal“ ist zu können, passe ich nicht so recht rein. Anhand der „Hunter versus Farmer Hypothesis“ konnte ich mir mein ganzes Sein erklären – und mir auch erlauben, es mir so zu einrichten, wie ich es brauche, um kreativ zu sein. Zum Beispiel gibt es für Events regelmäßige Meetings und Deadlines. Die eigene Musik kann man immer auf „morgen“ schieben. Eine Strategie ist es, mit Freunden ins Studio zu gehen. So gibt es Termine und es ist nicht mehr nur die eigene Musik ohne Deadlines. Und mehr als nur ein Nebeneffekt ist, dass es Spaß macht, weil jeder andere Talente und Tricks hat – und man zu zweit meist nicht eine halbe Stunde an der Clap schraubt

Credit: Vitorino

Du hast mal gesagt, du habest im Studio „endlich verstanden, dass man sich helfen lassen darf“. Wie meinst du das konkret und was hat sich dadurch für dich verändert?

Das ist so eine AuDS-Perfektionismus-Spirale, die aber primär bewirkt, dass man nicht weiterkommt. Ich habe mir das Produzieren selbst beigebracht. Am Atari mit einem Tracker – ein 2Unlimited-Techno-Edit war das erste Projekt. Dann Cubase, ein Quasimidi Quasar Synth, Reason, Logic und inzwischen Ableton und ein Haufen Hardware. Ich dachte, ich müsse alles selbst machen, sonst wäre das irgendwie fake. Da ich auch keine gute Akustik zum Arbeiten und keinen Plan davon hatte – und es keine Mixing-YouTube-Tutorials gab, klang das im Club nie gut. Ich brauchte teilweise Jahre, bis Tracks releast wurden – meist aber gar nicht. Selbst Tracks, die jemand releasen wollte, gab ich nicht frei, weil es schlechter klang als fertige Platten. So habe ich zwar auch viel gelernt, aber bin auch sinnlos oft verzweifelt. Inzwischen weiß ich, dass es auf das Endprodukt ankommt. Und mich beruhigt, dass meine Tracks trotzdem ganz anders klingen als die der Helfenden alleine. Und ich habe Leute gefunden, die sich wie Cheatcodes anfühlen. Allen voran Tsodor – wir verstehen uns quasi blind, oft kommunizieren wir primär in Grunzlauten. Großes Dankeschön an Stefan Seelenwald, der ihn am Abbey Road Institute Berlin unterrichtet hat und sich sicher war, dass wir gemeinsam Musik machen müssen.

Du hast derzeit rund 50 fertige Tracks auf der Festplatte. Wohin soll die Reise gehen – musikalisch und karrieretechnisch?

Passende Labels finden – das ist sicherlich keine Superkraft von mir. Ich mache ja primär Musik, weil sie raus muss aus mir und den Geräten. Vorher schon zu überlegen, für welches Label das sein könnte, hat bis jetzt noch nie funktioniert. Remixen ist aktuell ein guter Weg aus diesem Dilemma: Das Label steht und man muss zur Deadline fertig sein.
Diesen Monat kommen Remixe für Italo Brutalo auf Bungalo Disco und Ede & Deckert auf Heideton. In der Pipeline sind weitere Remixe für Giorgio Moroder, Drumcomplex, KMS Records von Kevin Saunderson, Lapsus Records von Supernova aus Italien, Luna City Express und Die Rakete Records aus Nürnberg, einer meiner Lieblingsclubs. Eigene Releases auf Cocoon, Moon Harbour, Moodmusic, Kittball, Pokerflat, Raft, Solaris und Espada stehen fest. Und Kollaborationen mit Phil Fuldner, Dario D’Attis, Terry Francis, Sergio Flores, Italo Brutalo, Maxinne, Federico Grazzini, Blondewearingblack, Clickclick, Turnup Tun, Wade Teo, Svetti, Olivia Homberg, Seelenwald, Franjazzco, Jade Praize, Playtime, LVMercedez, Wemi B und natürlich Tsodor sind in Arbeit.

Das klingt nach einem ordentlichen Plan. Wie hat dich das Aufwachsen in einem niederbayrischen 1.500-Seelen-Dorf eigentlich geprägt – musikalisch und menschlich?

Ich musste mich schon etwas durchbeißen, weil ich nie richtig reingepasst habe. Nicht in die Schule – einmal durchgefallen – und Abi mit Müh und Not geschafft dank einer Wirtschaft/Recht-Facharbeit mit 15 Punkten dank Hyperfokus zur damaligen Napster-Problematik. Nicht in den Freundeskreis – oft schüchtern und kein Interesse an Alkohol, Zigaretten oder Ähnlichem. Auf Partys aufzulegen und meine Idee von Musik im jeweiligen Rahmen zu präsentieren, war meine Art, doch dazuzugehören. Mein erster öffentlicher Gig war mit zwölf Jahren bei der Faschingsdisco im Kunstsaal mit der Stereoanlage der Eltern und einem Vivanco-Mixer. Ramalamadingdong, Rage Against The Machine, Bacardi Feeling und 2Unlimited – in dieser Reihenfolge – und „Felix – Don’t You Want Me“ habe ich auch reingeschummelt. Als Party-DJ habe ich Leute lesen gelernt und verstanden, dass Flow wichtig ist, aber bei Schock-Tracks alle durchdrehen. Nach zwei Ferienjobs in Fabriken kam ein Nebenjob im Plattenladen. Dienstags wurde FM4 High Spirits im Radio aufgenommen und versucht zu verstehen, wie die Tracks heißen. Ich habe damals sogar an die Redaktion geschrieben – mit der Bitte, die Tracktitel doch auf die Website zu schreiben. Wurde belustigt vorgelesen, ich habe den Clip noch. Fixpunkte waren Boogaloo Pfarrkirchen, Alcatraz Landau, Kreuzkeller Pocking – und wo auch immer gerade in der Nähe Raves waren.

Nach dem Abitur bist du nach Wien gezogen und hast dich schnell in der Szene etabliert. Wie hast du die Zeit dort erlebt?

Da habe ich schnell eher im Underground Fuß gefasst, einen Truck auf der Wiener Love Parade mitorganisiert und erste eigene Veranstaltungen in Sub Zero und Flex gemacht. Seit 2006 veranstalte ich auch die Caaarusel-Festivals in Niederbayern – inzwischen nur noch zwischen den Jahren in Passau. Ein Städte-Festival mit mehreren Clubs gleichzeitig und großer Bandbreite von Deep-House, Drum ’n’ Bass, Psy-Trance, Techno, Dubstep. Da war ich auch Resident im Flex und Sass und gut gebucht in Österreich und Bayern. Immer wieder wurde ich mit der Trennung zwischen Underground vs. Kommerz – und House vs. Techno konfrontiert. Schwierig, weil ich halt einfach Musik mag. Ich folge da meinem Herz. Ist mir wieder wichtiger, als in Schubladen zu passen. Ich empfinde die Szene da inzwischen  als etwas offener.

Mit 21 Jahren hast du Ibiza zum ersten Mal besucht – eher skeptisch. Was hat dich letztlich überzeugt, immer wieder zurückzukehren, und wie waren die ersten Saisons?

Ja, konnte nicht verstehen, warum man so viel für Eintritt und Drinks bezahlen soll. Claudio Ricci, ein DJ-Kumpel aus Wien, hat mich sanft gezwungen. Ich war aber dann sowohl musikalisch komplett geflasht als auch technisch: Erick Morillo im Pacha mit jeweils einem Filter zwischen drei CD-Playern & Mixer! Dieses Live-Remixen war für mich viel bahnbrechender als das damals gehypte Drei-Plattenspieler-Technogebretter. Einige Jahre später habe ich dann meine erste Saison probiert. Erst hat gar nichts funktioniert. Promo-CDs verteilen, wie in Wien üblich, ist verpufft. Stattdessen waren es persönliche, oft flüchtige Kontakte, die zu Chancen wurden und zu insgesamt 50 Auftritten führten. Unter anderem im Privilege, im El Divino, Benimussa Park – später Zoo Project, jetzt 528 – und eine Residency bei einer Bootsparty. Seitdem ruft mich die Insel immer wieder – und der Claudio lebt inzwischen auch hier.

Man kennt dich auf Ibiza – du bist dort ein fester Name, viele sagen: ein bunter Hund. Wie haben sich die Insel und die Szene aus deiner Sicht verändert, besonders für Künstlerinnen und Künstler?

Die Professionalisierung und Globalisierung schreiten voran. Inzwischen sind die Clubs nicht mehr alle wie früher in der Hand von lokalen Familien – und auch erfolgreiche Veranstaltungen sind nicht mehr alle von Crews aus Europa, sondern Investmentfirmen und Nahost versuchen, an Einfluss zu gewinnen. Gar nicht so unähnlich wie im Fußball.
Und egal, ob Fußballer oder Artist – kann man da wohl nur stoisch dem Kaiser folgen: „Gehts raus und spielt’s Musik!“ Wirklich bedenklich ist die aktuelle Tendenz, dass immer mehr kleine und independent Locations schließen müssen, weil die spanischen Lizenzen so kompliziert funktionieren – bzw. eben gar nicht. Teilweise hatten die über Jahrzehnte offen und eine einzige Anzeige genügt, um sie zu schließen. Da traf es innerhalb des letzten Jahrs Clubs, Strandhütten und sogar ein Klamotten- und Einrichtungshaus. So etwas gab es früher als Einzelfälle – inzwischen ist das quasi an der Tagesordnung. Aktuell darf das Sa Trinxa in Salinas auf einmal keine Musik mehr spielen – mitten im Juni. Als Deutscher schwer verständlich, dass so etwas nicht im Winter beschlossen und kommuniziert werden muss oder dann halt fürs nächste Jahr gilt.

Du hast es gerade angesprochen, wir sind inmitten des Sommers. Was steht bei dir in den kommenden Wochen an?

Mein Kalender ist in dieser Saison schon recht gut gefüllt, aber seit Corona wird alles immer kurzfristiger. Gerade auf Ibiza ergibt sich vieles erst ein bis zwei Wochen im Voraus. Aber das kann auch eine Chance sein. Wir starten derzeit montags ein neues Event im Tanit Beach Club. Und donnerstags tut sich etwas im Eden. Also schaut auf meiner Website und Instagram vorbei, wenn ihr auf die Insel kommt.

Hier geht es zum FAZEmag-Mix des Monats von Defex.

Text: Triple P
Credit: Vitorino (Fotograf), Alisha Dabelstein (Kreativdirektor)
www.instagram.com/defexogram
Aus dem FAZEmag 161/07.2025