Der Technics SL-1200/1210 ist auch nach mehr als 40 Jahren seit seiner Markteinführung noch immer das Maß aller Dinge in Sachen Plattenspieler für DJs.

1970 – Technics SP-10

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Foto: www.technics.com / SP-10


1970 kam der Technics SP-10 auf den Markt – der weltweit erste Plattenspieler mit Direktantrieb. Wegen seiner überragenden Sound-Qualität und Zuverlässigkeit, stand dieser Plattenspieler in unzähligen Studios und Rundfunkanstalten weltweit. Der Direktantrieb eliminierte Klang-Beeinträchtigungen, die bei anderen Plattenspielern durch Gleichlaufschwankungen und Mikrovibrationen entstehen konnten.

1971 – Technics SL-1100

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Der 1971 eingeführte SL 1100 war der zweite direkt angetriebene Plattenspieler und der erste inklusive Chassis und Tonarm.

1972 – SL-1200

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Der Technics SL-1200 gilt als der erste Standard-Kult-Plattenspieler für die Disco/Club-Szene. Das Aluminium-Druckgussgehäuse erweist sich in der Nutzung als extrem robust und widerstandsfähig. Ausgestattet mit einem leistungsstarken Direktantriebssystem, und bekannt für seine Laufruhe – lief die Produktionsreihe fast 40 Jahre und begründete die Entstehung der DJ-Kultur.

1979 – SL-1200MK2

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Der SL-1200MK2 war der erste Hi-Fi-Plattenspieler, der unter Berücksichtigung der Nutzung durch Disco- und Club-DJs entwickelt wurde. Ein großer Fortschritt in diesem Modell ist der Quarz-Synthesizer-Direktantrieb, mit einem hohen Drehmoment von 1,5kg/cm. Dieser erlaubt einen schnellen Hochlauf, sowie eine stufenlose Drehzahlfreieinstellung. Er ist mit einem vibrationsmindernden Sockel bestückt und verfügt über einen leichteren Tonarm samt kardanischer Aufhängung.

1989 – SL-1200MK3

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Das Gehäuse des MK3 wurde mit einer noch robustere Vibrationsfestigkeit konzipiert. Die Produktfarbe wurde von Silber auf Schwarz umgestellt. Seit diesem Modell gehört auch eine Gleitschutzmatte zum Zubehör, obwohl sie nicht direkt mit der Verbesserung der Produktleistung zusammenhängt. Der MK3 sollte die Bedürfnisse von DJs besser erfüllen als der MK2.

1995 – SL-1200LTD

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Foto: www.technics.com/

Der SL-1200LTD war ein limitiertes Modell, das an zwei Millionen verkaufte Einheiten erinnert. Es wurden insgesamt nur 5.000 Stück produziert. Jedes Seriennummernschild wurde mit einer fortlaufenden Nummer versehen. Viele 24K vergoldete Teile schmückten das Gehäuse.

1997 – SL-1200MK3D

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Neue, noch detailliertere Funktionen wie ein Musikinstrument. Hier wurde der oft hinderliche Start/Stopp-Knopf im Modell versenkt, damit man es nicht versehentlich ausschaltet. Neben dem Tonarm wurde eine separate Nadelhalterung eingeführt. Der Pitch-Reset-Button dient dazu schnellere BPMs zu mixen. Auch der Pitch, der sich ohne Einrastung am Nullpunkt einstellen lässt, hat sich als weitere Neuerung bewährt, sowie der Anti-Skating-Mechanismus.

2000 – SL-1200MK5

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Für den SL-1200MK5 war Technics bestrebt, die grundlegende Leistung des Plattenspielers zu verbessern und spiegelte erfolgreich die Bedürfnisse der DJs wider, die empfindliche Operationen durchführen müssen. So konnte beispielsweise die Geschwindigkeit der Drehtischbremse durch das Loch in der Platte eingestellt werden. Es wurde eine sehr helle, langlebige, weiße LED-Nadellicht installiert. Der Befestigungsbereich des Tonarmgewichts wurde um eine Skala erweitert, um die Einstellung der Auflagekraft zu erleichtern.

2002 – SL-1200MK5G

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Der SL-1200MK5G ist das 30-jährige Jubiläumsmodell basierend auf dem damals neuesten Know-How. Die bedeutendste Änderung war die Installation eines horizontalen Lastverstellmechanismus an der Basis des S-förmigen Tonarms. Der Einstellbereich des Pitch-Controllers wurde von bisher ±8% auf ±16% erhöht. Der Tonarmdraht war ein OFC(Oxygen Free Copper)-Draht für eine noch verbessere Klangqualität. Sichtbare Änderungen waren das blaue LED-Nadellicht und die metallisch schwarz lackierte Frontplatte.

2019 – SL-1200MK7 – die neueste Technolgie

Abgerundet wird der SL-1200MK7 durch neue Features wie dem eisenkernlosen Direktantriebsmotor, DJ-spezifischen Funktionen, wie dem Reverse Playback, und anderen klang optimierenden Technologien. Der empfindliche Tonarm sorgt für eine hochpräzise Abtastung des Schallplattensignals. Gleichzeitig erreicht die Antriebskraft der Rotormagnete ihr Optimum, damit wurde dann auch der einzige Nachteil, das Cogging erfolgreich beseitigt. Das Design wurde vereinheitlicht, die Bedienelemente sind alle samt schwarz. Die LED-Tastenhinterleuchtung kann individuell, rot oder blau eingestellt werden. Besserer Beleuchtungsbereich und Belichtungsintensität der Nadel. Die Netz- und Phonokabel des sind abnehmbar und die vergoldeten Phono-Anschlussbuchsen sichern dabei beste Klangqualität und Kontakteigenschaften.

 

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Quelle & Fotos: Technics