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Die 10 Grundregeln einer Afterhour. Man hält sich an sie, genau wie an die Raver-Gebote.
Die 10 Raver-Gebote

1. Man geht zu demjenigen mit der besten Anlage
Die Afterhour wird natürlich immer bei demjenigen abgehalten, der die fetteste Anlage zu Hause hat. Ist doch klar. Das ist schonmal die erste Grundregel, damit man weiß wohin es geht. Es ist ein Richtungsweiser für alle, die sich verlaufen haben – deren Techno-Kompass keine Richtung weist. Nun habt ihr einen Zufluchtsort. Eine Ausnahme gibt es aber: Im Sommer kann man auch mal zu demjenigen mit dem geilsten Balkon gehen. Ausnahmsweise …

2. Auf dem Weg zur Afterhour grüßt man fleißig alle Leute, die sich gerade auf den Weg zur Arbeit machen
Das gebührt der Raver-Anstand. Man sagt allen Arbeitstätigen ein nettes Hallo. Ein Dank an die Gesellschaft quasi. Wir haben an solchen Morgenden ja auch alle super lieb. Sonst gehen uns alle Menschen auch eher auf den Keks …

3. Bring dein eigenes Bier mit
Also wer schon irgendwo eingeladen wird, der kann sich ja wohl wenigstens sein eigenes Bier am Kiosk kaufen. Dennoch gibt immer wieder diese Leute, die zur Afterhour kommen und sich Bier und Drogen erschnorren …
Allerdings:

4. Drogen sind für alle da
Wo auf der Clubtoilette noch der reine Kapitalismus herrscht und man sich jedes Teilchen hart ersteigern muss, bricht auf der Afterhour der Kommunismus aus. Drogen sind für alle da. Wie Frosta.
Jedenfalls wird dort nochmal alles zusammengeworfen, was die Taschen so hergeben. Man könnte das Gefühl haben, die Drogen würden alle montags schlecht und man muss sie eben loswerden …

5. Keine Fotos
Eine Afterhour ist wie ein Berliner Club. What happens at ze Afterhour bleibt at ze Afterhour.
Sagt man ja so schön. Deshalb ist das Fotografieren natürlich strengst untersagt.

6. Das Pfand gehört dem Gastgeber
Jetzt weiß man nur nicht genau, ob das für ihn ein Vor- oder Nachteil ist. Man selbst ist ja schon immer überrascht, wenn man an einem Montag den Gang zum REWE um die Ecke mit 56 Kilogramm leeren Bierflaschen antritt und einem der Pfandautomat dann ganze 2,68 EUR ausspuckt …

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7. Die Nachbarn müssen belästigt werden
Quasi ein ungeschriebenes Gesetz. Wenn die Nachbarn nicht von euch genervt sind, dann war die Afterhour keine. Im Idealfall kommt auch die Polizei mal vorbei und sagt Hallo. Die sollen doch auch alle was von der Party haben. Ist nur gut gemeint.

8. Niemand geht vor der Mittagszeit
Das gebietet der Anstand. Ihr haut ja auch bei einer Geburtstagsfeier nicht vor Mitternacht ab.
Raver haben sehr wichtige Werte und Prinzipien, für die sie einstehen …

9. Einer macht den DJ
Viele Köche verderben den Brei. Oder versalzen die Suppe?
Keine Ahnung, auf jeden Fall sind sie nicht gut. Genauso verhält es sich bei zu vielen DJs. Alle wollen unbedingt einen Track anmachen. Das ist nur super nervig und es ist ein musikalisches Hin und Her.
Horror! Einer macht den DJ. Punkt. In der Regel hat halt der Host die Macht.

10. Keine politischen Gespräche
Nein bitte nicht. Das hält niemand aus. Ein Raum voller verballerter Raver auf Drogen und Schlafentzug debattiert über die Zukunft des Landes, was ein Albtraum. Nein, bleibt einfach bei Techno und Titten als Gesprächsstoff. Wie immer halt.

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