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Die bescheuertsten Fragen von Türstehern

Wer von euch bekommt auch ab und zu skurrile Fragen von Türstehern gestellt? Eine Art finales Rätsel, bevor die heiligen Pforten zum Techno-Tempel geöffnet werden. Oder liegt’s an uns? Wir haben unsere Erlebnisse mal gesammelt und in einen Fabel-Band zusammengefasst.

1. „Wart ihr schon mal hier?“
Oder auch: „Hab ich euch echt schon mal reingelassen?“ Weil, jeder, der zum allerersten Mal vor dieser Türe steht, kommt nicht durch sie durch. Keine Chance. Ist doch klar. Wo kämen wir denn dahin?! Dieser Club ist seit Tag 1 leer, und das wird sich nicht ändern. Ihr kommt nur rein, wenn ihr schon mal da wart! Basta!

2. „Wer legt denn heute auf?“
Und wenn ich nicht wüsste, wer heute Headliner ist…? Dann darf ich nicht tanzen? Tanzen ist nur für Groupies, die ihre Hausaufgaben gemacht haben und vorher fleißig alle Facebook Veranstaltungen gecheckt haben? Leute, die einfach den Laden cool finden, oder generell auf den Sound, den der Club verkörpert, abfahren, sind unerwünscht? Das ist schon eine Blödsinnsfrage à la „Wir sind pseudo exklusiv“.

3. „Hast du noch was anderes zum Anziehen dabei?“
Klar! Ich hatte dir mal 3-4 Alternative-Outfits mitgebracht. Extra für dich. Ich mache die Schlange zu meinem Catwalk. Nein Heidi, hab ich natürlich nicht! Dann kann man mir direkt sagen, dass ich einfach scheiße aussehe. Obwohl ich noch nie so kacke aussah, dass man mich nicht auf andere Raver hätte loslassen können. Nur um das klar zu stellen.

4. „Kommt ihr aus Berlin?“
Ohhhhhhh gefährliche Frage, wenn man in Berlin Feiern geht! Sich in der Hauptstadt als Ausländer zu outen ist sehr gefährlich! Und in Berlin ist jeder Ausländer, der nicht mindestens seit der Grundschule dort seinen festen Wohnsitz hat. Ist man nicht aus Berlin, dann kann man schnell mal nicht cool genug sein für eine Techno Party. Für Noch-Mehr-Ausländer, die kein Deutsch sprechen wird es dann oftmals noch kritischer. Die sind halt noch einfacher als Touris zu entlarven.

5. „Wollt ihr wirklich zu uns?“
Uhps, nein falsche Tür. Zum Glück hat uns nochmal jemand gefragt bevor wir aus Versehen ins Berghain gelatscht sind. Wir wollten in diese andere verlassene Fabrikhalle. Sarkasmus Alarm! Wir wissen schon, dass das noch ein Weg ist uns zu sagen, dass es vielleicht nicht ganz passt.

6. „Wo geht ihr sonst so feiern?“
Jetzt nichts Falsches sagen. Ein uncooler Club in eurer Auflistung und ihr seid raus.
In Berlin auch ganz gerne als Fangfrage benutzt. Wenn man da seine tatsächlichen Lieblingsclubs (die in anderen Städten liegen) nennt, hat man sich schnell als Berlin-Ausländer geoutet. Sneaky, sneaky Türsteher…

7. „Wie viele seid ihr?“
Ok, zugegeben, die Frage an sich ist nicht so bescheuert. Deren Konsequenzen aber meistens schon. Es gibt manche Läden, da werden mehr als vier Gäste, die zusammen ankommen, kategorisch ausgeschlossen. Aus Prinzip. Wenn man seine Gruppe aber in 2er Pärchen aufteilt, dann hat man ganz gute Chancen. Das verstehe ich nicht. Wieso??? Wenn eine Gruppe aus 6 oberkörperfreien, sturzbetrunkenen Vollidioten an der Clubtüre abgewiesen wird, dann verstehe ich das ja noch. Obwohl die ja auch bitte in 2er Schüben keine Chance haben sollten. Warum man sich also generell aufteilen muss erschließt sich mir nicht. Am Ende macht es im Club ja keinen Unterschied, ob die 6 auf einmal reingekommen sind oder halt in 2er Paaren, händchenhaltend, wie bei einem Zoobesuch e. Außer, dass es vorher alles komplizierter und stressiger macht.

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