Die Digitalisierung eurer privaten Plattensammlung

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Die Digitalisierung eurer privaten Plattensammlung

Add On: How to use iTunes und Music unter MACOS: Catalina

Add On: iTunesMatch, Recordbox Cloud und Traktor (Library Management and Export sowie Cloudcomputing)

A. Step 1: Digitalisierung eurer privaten Schallplattensammlung

Private Plattensammlung digitalisieren und für Dein IPad, Dein IPad und Dein Macbook sowie Deinen iMac verfügbar machen?

Programmempfehlung: Golden Records von NCH, rippt auch LPs mit Pausen, die braucht ihr dann nicht mehr per Hand zu editieren.

https://www.nch.com.au/golden/de/index.html

 

Alternativ kostenlos Quick Time Player (built in) von Apple auf Macos.

Ich benutze einen alten Technicsverstärker, ein Predatormischpult von Citronic und das Mischpult stelle ich auf Tape 1 und gehe über einen Klinke auf den Headphonejack in mein Macbook, was ich als Tape 2 benutze (Quasi analog to digital). Dann nehme ich nach diesen Hardwareeinstellungen (Verstärker) auf. Als Tonabnehmer empfehle ich den Ortofon DJ E. Meiner ist knapp 25 Jahre alt und läuft und läuft und läuft. Kontakte reinigen und nehmt die dafür vorgesehene Bürste. Einfache Dinge und Pflege, dann wird’s auch was mit dem Plattenrip und zwar dauerhaft. 

Das Macbook benutze ich über die Software Quicktime und eine USB-Soundkarte, z.B. von Sabrent (USB Stereo Sound Adapter), gibt es bei Amazon für 10 Euro, weil Apple schlauerweise den Record In Headphone Jack wegrationalisiert hat. Dumm gelaufen, gebt ruhig die 10 Euro aus, es geht nicht anders, ich hab alles probiert. Macht bitte einfach einen Haken dran, Geiz ist in diesem Fall gerade nicht geil sondern ruiniert eure Nerven unnötig wegen 10 läppischer Euro.

Die Softwareeinstellungen sind unter der Rubrik Ton, am besten nach rechts oben im MacOS bugsiert kinderleicht einzustellen, andernfalls über die Apfeltaste > Systemeinstellungen > Ton.

Wenn ihr das Tonsymbol nach rechts oben im Macos bugsiert, gibt es einen kleinen Trick, wie man schneller in die Toneinstellungen für den Toneingang und den Tonausgang kommt.

Haltet die Taste „Option“ bzw. „ALT“ gedrückt, bevor ihr mit dem linken Mauszeiger auf das Lautssprechersymbol klickt, et voila, da ist ein nervenschonender Shortcut.

Stellt das Eingabegerät auf „USB Audio Device“ und das „Ausgabegerät“ ist eigentlich egal, da Quicktime das bei der Aufnahme eh automatisch mutet, um etwaige Rückkopplungen zu vermeiden, falls ihr den USB – Adapter auch für die Ausgabe benutzen solltet.

Ich empfehle aber zur Vermeidung von Fehlern, ein one way ticket oder one way in diesem Fall, um Fehlerquellen von vornherein auszuschließen.

Viel Spaß beim Plattenrippen.

Bevor ihr allerdings eure Tonträger, in diesem Fall physikalische Tonträger mit dem Medium Schallplatte benutzt, empfiehlt sich eine gründliche Reinigung eurer Schallplattensammlung.

Ich benutze seit Jahren eine Deutsche Patentlösung, das macht Spaß und ich mache es echt gern. Einmal Platte, immer Platte. Die Firma heißt „Knosti“, das Produkt „Disko Antistat“:

Amazon: https://www.amazon.de/Knosti-1300001-Disco-Antistat-Schallplattenwaschmaschine/dp/B000BFXIVW/ref=sr_1_7?adgrpid=74811226481&dchild=1&gclid=EAIaIQobChMI2_TevfzK6gIVCp53Ch0LiAB6EAAYASAAEgLTqfD_BwE&hvadid=391631373278&hvdev=c&hvlocphy=9044040&hvnetw=g&hvqmt=e&hvrand=13980439247667099661&hvtargid=kwd-298957626656&hydadcr=27957_1978104&keywords=disco+antistat+knosti&qid=1594668883&sr=8-7&tag=googhydr08-21

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Tutorial: https://www.youtube.com/watch?v=_KTH0Tbumzg

Ich mache es aus Zeitgründen mittlerweile ohne den Aufsatz, nach einiger Übung, schafft ihr das auch ohne, weil es nervt, das Ding immer rein- und wieder rauszuschrauben.

Don’t work hard, work smart.

Auf die Abtropfeinheit passen ca. 15 gewaschene bzw. gesäuberte Schallplatten.

Programmempfehlungen:

Eine kostenmäßige Alternative ist „Golden Records“, kostet 29,99 Euro für den privaten Schallplattensammler. Es lohnt sich, diese 29,99 Euro einmalig für eine Lifetime-Lizenz zu nutzen, eure Nerven werden geschont, weil das Programm sogar Leerstellen in den Tracks automatisch erkennt und alles bearbeitet.

Mit Quicktime nehme ich z.B. eine komplette A-Seite vom Album „Simon & Garfunkel – Greatest Hits“ auf und nenne die komplette Datei mit Quicktime logischerweise „Simon & Garfunkels Greatest Hits A1“.

Das Problem ist, Quicktime „spuckt“ nur das Appleformet M4A aus, d.h. Apple Lossless Audio:

http://www.endungen.de/ResultList/m4a.aspx

Was tun mit dem M4A-Format?

Entweder konvertiert ihr das mit Wavelab oder nehmt einfach das kostenlose Programm „Switch“, ebenfalls von NCH – Software für den privaten Plattensammler.

https://www.nch.com.au/switch/de/index.html?ns=true&kw=switch%20soundfile%20converter&gclid=EAIaIQobChMIjcipvPHK6gIV1-vtCh3XLQtBEAAYASAAEgLh9vD_BwE 

Ich werde mir allerdings, um diese Spezialsoftwareprogrammierer zu supporten, definitiv in den nächsten Monaten ein Gesamtpaket bzw. Bundle holen bzw. erwerben. Schaut auf der Seite nach, es lohnt sich, weil es die Nerven schont, ab einer Plattensammlung von 500 Platten aufwärts,

Der Clou mit Golden Records ist: Das Ganze, was ihr über Quicktime und manuell editieren müßt, erfolgt über das Profiprogramm quasi automatisch, wenn man das korrekt einstellt. Das schafft ihr aber alleine. So schwer ist das nicht.

B. Step 2: iTunes Match

Problemaufriß: Die Leistungsschutzrechte erstrecken sich m.E. auch auf den Plattenrip durch Kauf der Schallplatten, nicht jedoch auf die digitalen Rechte. Was tun?

Lösung: iTunes Match für 25,99 Euro im Jahr, damit „wascht“ ihr eure private Plattensammlung bzw. eure Plattenrips und legalisiert eure digitalen Wav- oder MP3 – Dateien und schiebt die mit einer Internetanbindung in eure private iTunesmatch – Cloud.

Das hat nichts mit dem Appledienst iCloud zu tun, denn der bezieht sich lediglich auf die Cloudcomputingdienste wie folgt:

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iTunes Match ist ausschließlicher Bestandteil von iTunes bzw. nunmehr Music:

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(Bitte meine Daten schwärzen – Gubi)

Wie man deutlich erkennen kann, erstreckt sich das iTunesmatch-Jahresabo auf bis zu 5 Geräte, d.h. beispielsweise iMac, Macbook, IPad, IPad und noch ein Rechner vom Coproduzenten oder drgl.. Eine Familienfreigabe ist überdies auch möglich, ihr könnt auch den ganzen Database-„Stream“ über die kleine Zusatzbox Apple TV abrufen und so eure Database überall hin mitnehmen und an jeden TV eurer Wahl anstöpseln. 

Die Anleitung zum Installieren von iTunes-Match findet ihr hier, das ist kinderleicht, wenn man es denn nur weiß.

iTunes Match: https://support.apple.com/de-de/HT204146

C. Step 3 – Die Wahl der richtigen Dateiformates für eure Database / Doppelte Database durch Export der Mediathek von iTunes zu Rekordbox bzw. Traktor Pro?

Je nach Umfang eurer Database wird die Wahl des richtigen Dateiformates „essential“! Und zwar aus Platzgründen!

Bei mir haben sich über die letzten 6 Jahre Promos und Rezensionen ca. 30.000 Tracks angesammelt und zwar bereits gefiltert. Ich will hier nicht angeben, aber meistens ist man im Monat 1 – 3 Tage nur damit beschäftigt, Dateien runterzuladen, in iTunes nach zu bearbeiten und dann wahlweise zu iTunesmatch hochzuschieben, die Mediathek dann nach dem Datenabgleich auf den Schreibtisch zu exportieren, um diese dann mit sauberen, neu gemoddeten Datensatz und neuem Monatspromordner wahlweise in Rekordbox oder Traktor zu importieren. Ich nutze beides!

Ich empfehle es per Export und per Hand zu erledigen und das weder Rekordbox noch Traktor automatisch machen zu lassen. ISSO! Probiert es aus aber „please mark my words“. Es schont eure Nerven immens.

Achtung Vorwarnung: Laßt auf gar keinen Fall iTunes mit Rekordbox zusammenlaufen oder mit Traktor! Ihr zerschießt eure Database! Garantiert! 

Macht alles bitte Step by Step! WICHTIG! Nicht rummurksen und alles auf einmal versuchen!

  1. Step 1: Promos in iTunes/ Music importieren – aktuell z.B. „2020 – 08“, weil die Promos jetzt für den Monat August eintrudeln. Nennt die Playlist bitte „2020 – Promoimport“
  2. Step 2: Nachdem iTunesbzw. Music die Dateien vollständig bearbeitet hat, müßt ihr euren neuen Promodatensatz in die iTunescloud (iTunesmatch) hochladen.
  3. Geht in Music auf die Reiter > Account > Autorisieren > Diesen Computer Autorisieren
  4. Vorher müßt ihr natürlich iTunessmatch im Jahres erworben haben, wie vorstehend beschrieben.
  5. Meistens bietet sich an, iTunes bzw. Music dann nochmal neu zu starten, weil die Anmeldung leider immer noch ein wenig „verbugged“ ist. 
  6. Falls er es nach dem Neustart von Music noch nicht auf die Reihe kriegen sollte, startet den kompletten Rechner neu und dann dürfte es gehen.
  7. Warum dieser Anmeldebug noch nicht behoben wurde, weiß ich nicht genau, bleibt zu hoffen, daß es im nächsten MACOS dann endlich mal behoben wird.

Profitip zur Verwaltung und Bearbeitung eurer kompletten Database vom Apple Senior Advisor: Erstellt eine Playlist „All In One Collection“ und geht dann auf Titel, alle Titel markieren und et voila, eure ganze Collection in ein und derselben Playlist. Einfache Dinge.

Profitip zur Wahl der richtigen Dateiformate: 

Ich empfehle MP3 – mit einer Bitrate von 320 kb/sec und einer Abtastrate von 44,100 kHz, weil wenn ihr zuviele WAV-Files im ständig wachsenden Database habt wird es irgendwann eng auf der SSD, wenn die auch 2 TB groß sein sollte. Es wird einfach irgendwann eng.

Denkt beim Auflegen daran, für euer Macbook Pro und mindestens einer SSD mit 500 GB, besser 1 TB oder 2 TB zu benutzen.

Profitip: Hauptdatabase auf einem Hauptrechner (iMac, Studiorechner)

Benutzt einen Studio-Rechner oder Hauptrechner, wo ihr eure gesamte „iTunes“- nunmehr „Apple-Music“-Library verwaltet und den Hautdatensatz „parkt“. Von diesem aus schiebt ihr die Daten zu iTunesmatch stets von euer SSD in die Cloud.

Habt ihr iTunes – Match erfolgreich aktiviert und eure Sammlung in die iTunes- / Music-Cloud „hochgeschoben“, könnt ihr sie auch auf euren Devices Macbook, IPad, IPad unterwegs zu eurem Gig nutzen. Bis zu 5 Rechner könnt ihr gleichzeitig „autorisieren“.

Dabei gebe ich euch den Tip, ruhig alle Dateien erst einmal in der Cloud „Wolkensymbol“ zu belassen und euch entweder im Artistshuttle oder Flugzeug in Ruhe anzuhören. Im Flugmodus geht das natürlich nicht. Das gilt für euer Macbook. 

Profitip: Nur die Tracks runterladen, die ihr auch wirklich zum Auflegen benötigt.

Ich verwalten meine Promos mittlerweile über Montatsplaylists, denn auch die Promos sind über iTunes-Match auf euren Applegeräten benutzbar, auch in der Cloud. 

Das Coole ist, wenn iTunes Match aktiviert ist, lädt iTunes – Match sogar die Cover und gleicht den ID3-Tag der Dateien ab cloudintern ab beim Synchronisieren mit der Appledatabase.

ID3 – Tags und Dateinamen einzelner Tracks

Ich bevorzuge ein Editieren der Sammlung / Maindatabase nach meinem eigenen Gusto, weil ich es völlig überflüssig finde, hinter einen Track z.B. „(Original Mix), stehen zu lassen. Ich empfinde das als unübersichtlich, auf einem CDJ-Display, wenn man z.B. mal auf einem Truck mit einem Stick spielen sollte. Das nervt hart, wenn man in den 4 Zeilen dann den ganzen Datenmüll durchscrollen muß. Mein Tip, weg damit. Begründung: Jeder Remix hat in den Klammerangaben (Hinz und Kunz – Remix), warum zum Teufel braucht man den soganannten Industriestandard „Original Mix“! Das ist völlig unsinniger Datenmüll auf eurem eh zu kleinen CDJ-Display, wenn ihr z.B nur mit Sticks spielt.

Drumcode – Industriestandard

Gottseidank macht es Drumcode vor und hat als erstes Label in seinen Promos diese völlig überflüssige Bezeichnung wegrationalisiert, danke Adam Beyer! Endlich! Es schont einfach die Nerven, wenn man Rezensionen schreibt, denn man ist wirklich unnötigerweise 1-3 Tage im Monat damit beschäftigt, Promos zu bearbeiten, vorzusortieren, runterzuladen, in den Monatsordner zu packen, den man z.B. „2020 – 08“ nennen kann oder „2020 – 09“, für den kommenden September. Es ist dann total nervig, wenn man fast jeder Promodatei vom „Datenmüll“ befreien muß. Ein absoluter Zeitfresser und wie soeben aufgezeigt völlig sinnfrei und unnötig, denn der Remix wird als solcher stets bezeichnet, weswegen die Bezeichnung „Original Mix“ redundant ist. Folgt bitte dem Beispiel von Drumcode und damit ihr in den Metasuchmaschinen als Label gefunden werdet, benutzt im ID3-Tag bitte den Reiter „Album“ für den Namen der EP und den Labelnamen ausgeschrieben bitte. Dann brauche ich den „Käse“ nicht jeden Monat mühsam per Hand zu editieren und es steigert sicherlich eure Verkaufszahlen. Denkt daran, euer Label will gefunden werden von Suchmaschinen wie „Google“ intern in „Beatport“ oder „Spotify“ und das regelt ihr bitte über die konkrete Bezeichnung im ID3-Tag, bevor ihr das zu iTunes-Match in der Cloud hochschiebt bitte.

Bitte liebe Labelsheads: In den Reiter „Album“ gehört bitte nur der EP –  oder LP – Name und der Labelname, nicht jedoch die Artists oder Albumkünstler, dafür gibt es einen extra Reiter „Künstler“ und „Albumkünstler“. Das hat da nichts zu suchen bitte. Ich muß wirklich bei fast jeder EP oder jedem Album den ganzen Käse per Hand entfernen! Ein absoluter Zeitfresser! Das muß doch nicht sein. Es ist unnötig und hält mich davon ab, mehr Rezis zu schreiben für euer Label.

Nein: Promo uneditiert

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Ja: Promo editiert

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Es wäre sehr schön, wenn sich hieraus endlich ein „Industriestandard“ für ID3-Tags ableiten ließe und durchsetzen würde aufgrund der vorstehend erläuterten substantiierten Begründung.

Hier ein Beispiel anhand der neuen Drumcode EP, das Prinzip „Sehen und Verstehen“ „sagt“ bekanntlich mehr als 1.000 Worte anhand des Beispieles meines Juli-Ordners aka der Playlistentry: „2020 – 07“. Das ist besser für die Übersicht, wie ihr zweifelsfrei sehen könnt.

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Profitip: Ich empfinde es als besonders nützlich, wenn im Reiter Album der Name der EP steht sowie das Releaselabel. Das hat den Vorteil, daß euer Label in diversen Suchmaschinen gefunden werden würde. Bei Google, Beatport, usw… . Denkt man darüber nach. Drumcode hat dafür einen eigens rekrutierten ID3-Tag-Manager. Isso.

Nachteile der Dateinachbearbeitung bei Apple iTunes/Music: Es nervt hart, wenn man wirklich, obwohl man die Maindatabase entweder unter „Titel“ oder „ALL IN ONE“ der von euch so bezeichneteten „Maindatabase / Music Library“ die Reiter spezifisch hinzugefügt und durchsortiert hat, daß man wirklich in jeder einzelnen Playlist das Gleiche nochmal machen muß. Ich hoffe Apple ändert das beim nächsten Update mal, wenn man bei Titel das voreinstellt, dann sollte es global auch für die restlichen Tracks gelten. Ein Gefummle immer jedes Mal. Nervtötend.

Eine kleine Bitte an alle Labelheads und Promoter bzw. Vertriebe wie Inflyte, Labelworxx, Fatdrop und Co.: Wir sollen Promos spielen, Rezensionen und Platten- bzw. Releasekritikenschreiben und nicht den halben Monat damit „verschwenden“ eure Promodatensätze von unnötigen Dateiinhalten zu befreien oder selbige zu editieren. Ich bin zwar schon relativ schnell im herunterladen, editieren und modden, es nervt aber trotzdem hart, wenn man „(Original)“ – Mix bei fast jedem Originalmix entfernen muß. Warum? Weil jeder (XYZ-Remix) im Umkehrschluß als solcher bezeichnet ist und das macht „(Original Mix/Version)“ absolut und völlig überflüssig bzw. redundant in der Trackbezeichnung. Gerade auch wegen der wegen der CDJ-Displays. „Original“ – Mix ist infolgedessen absolut überflüssig. Isso. Denkt bitte vielleicht mal in einer ruhigen Minute darüber nach.

Profitip: Übertragung eurer Hauptdatabase vom iMac auf euer Macbook von DJKC

Leider überträgt euch iTunes Match nur das Apple-interne „bescheidene“ M4A-Format, was verglichen mit Wave nicht sonderlich qualitativ erwähnenswert ist. Wenn ihr also eure Hauptdatabase in die Cloud zu iTunes Match „hochgeschoben“ habt in die Cloud, könnt ihr das zwar nützlicherweise als reduzierte Dateien auf dem IPad in der Cloud oder auf eurem IPad nützlicherweise mit diesen reduzierten Dateifformaten platzsparend und unterwegs im Flieger oder Zug oder Artistshuttle noch schnell vor eurem Gig zum Durchhören der Promos nutzen. Aber: Zum Auflegen ist das natürlich qualitativ vollkommen untauglich. 

Profitip: Die Lösung dieses Dilemmas: Nehmt einfach eine portable SSD – Festplatte oder einen großen USB-Flashdrive und geht unter ITunes / Music auf den Reiter Titel links. 

Schaut vorher eure Database nach etwaigen Tippfehlern und etwaigen richtigen Einträgen aber in den falschen Spalten durch. Arbeitet ordentlich, euer CDJ-Display und die Übersicht beim Set wird es eurem Fleiß danken! Isso! – Auch schleicht sich hin und wieder mal der ein oder andere Tippfehler ein, wie z.B. „A.PAUL“ statt „A. Paul“. Genau solche kleinen Tippfehler passieren mitunter, denn wir sind alles schließlich auch nur Menschen, keine Maschinen. Auch mir passiert das hin- und wieder. Aber macht Fehler, denn aus Fehlern kann man lernen, woraus sonst?

Profitip: Einfach drag und drop und schon ist eure gesamte Collection / Library auf der externen SSD zum kopieren. Ausgangsformate bitte nur WAV oder qualitativ höchstwertige MP3 ab einem Wert von bzw. einer Bitrate von 320 kBit/s und einer Abtastrate von 44,100 kHz.

Solltet ihr auf ein Macbook herunterladen, mit dem ihr nicht spielt, den ihr aber nur unterwegs zum hören benutzt, sollte das Appleformat ausreichend sein, für eure Frau oder Freundin z.B..

Bei iTunes-Match könnte ihr bis zu 5 „Rechner“, d.h. iMac, Macbook Pro, iPhone, iPad, usw… freigeben.

Profitip: Beim Herunterladen einer Database ab 10.000 Tracks auf einen „neuen“ Rechner, ein neues Macbook kommt es zu erheblichen Datentraffic. Damit euer Router nicht dauernd abstürzt, klickt links unten auf das „i“ neben der Anzahl eurer noch herunter zu ladenden Dateien:

Das „i“ anklicken:

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Gleichzeitige Downloads deaktivieren

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Nehmt den „Hook“ bitte bei gleichzeitigen Downloads heraus, sonst „stürzt“ euch der Router infolge des Traffics regelmäßig ab, ist der „Haken“ deaktiviert, lädt er einen Track nach dem anderen und nicht alles auf einmal. Auch bei dicken Leitungen wird euch irgendwann der Router den Geist aufgeben, solltet ihr den Haken „aktiviert“ lassen. Sollte das passieren, Stecker ziehen, Router aus und wieder an. Und von vorne geht es los, beendet iTunes- oder Music, damit das Programm die bisherigen Schritte speichert, dann beendet und startet das Programm neu wegen der Fehlermeldungen, die dann auftreten. Ich habe es alles durchprobiert. So ist es am Streßfreisten! Wenn ihr nicht beendet und neu startet sammelt ihr nur zahlreiche Ketten von Fehlermeldungen.

Starter nach Beendigung des Programmes auch mal euren Rechner neu und vergeßt nicht vorher ein Backup mit eurer Timecapsule zu machen. Save often, save your nerves!

C. Step 4: Apple Music + für nur 9,99 pro Monat

Es empfiehlt sich außerdem noch Apple Music + für 9,99 im Monat zu aktivieren.

Warum? Das Technodatabase ist enorm, so gibt es dort z.B. von etwa dem geschätzten Recondite ein „Album“ – Recondite Essentials.

Problem: DRM – Schutz – Lösung Note Burner DRM Audio Converter 59,99 Euro Lifelong – Licence

Habt ihr nun eure umfangreiche Datei- und Plattensammlung digitalisiert geht es auch schon weiter mit Recordbox und / oder Traktor Pro 2 oder 3.

Problem: Wie exportiere ich meine iTunes- / Music-Match Sammlung, ohne doppelte Datensätze zu erzeugen?

Geht bei iTunes bzw. Music per linkem Mausklick auf Ablage > Mediathek > Mediathek exportieren und legt eure Datei auf dem Desktop per Hand ab. 

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Das macht ihr immer dann, wenn ihr eure Promos zu iTunes-Match hochgeschoben habt.

Die so erhaltene neue Datei „Mediathek.xml“ könnt ihr dann jeweils bitte per Hand in die Programm Rekordbox sowie Traktor „importieren“.  Einfache Dinge.

Profitip: Natürlich exportiert iTunes/Music lediglich die Dateizuordnungen zu eurer Database, so daß Programme wie Rekordbox oder Traktor auf eure Maindatabase zugreifen können und eure Tracks erkennen kann.

Profitip zu euren Playlists mit iTunes – Match kombiniert mit Apple Music +:

Ihr habt nunmehr zwei Maindatabases, einmal eure persönliche IiTunesmatch-cloud sowie das von Apple Music + online verfügbare Database, was auch teilweise auch lokal verfügbar ist, je nachdem, was ihr euch „ergaunert“ habt für lediglich 9,99 Euro im Monat. Der clou: Ihr könnt soviel „herunterladen“ wie ihr wollte, die 9,99 Euro sind also quasi der Preis für eine monatliche Flatrate für die riesige Appledatabase. Nutzt das! Geiz ist nicht geil, sondern völlig dämlich. Auch hier. Der Datensatz sieht also gemodded für eure persönliche iTunes/Music-Playlist am Beispiel Amy Winehouse wie folgt aus:

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Nachteile Apple +: Ihr seht die Dateien über den rechten Mausklick nicht im Finder und ihr könnte die DRM-geschützen Dateien nicht so einfach exportieren. 

Lösung: Noteburn iTunes DRM Audio Converter

Link: https://www.noteburner.de/mac-iTunes-drm-audio-converter.html

D. Step 5: Rekordbox 6 – Integration eurer ITunes-/Musiclibrary + Hochladen in die Rekordboxcloud + Exportieren auf USB – Sticks oder andere Datenträgereinheiten (Flashdrive, externe Festplatte)

Rekordbox 6 enthält einige nützliche Neuerungen, ich empfehle euch, sofort das Profipaket „Creative Plan“ als Testversion für 9,99 Euro auf Herz und Nieren einen kompletten Monat frei zu testen. Legt hierzu bitte bei Pioneer DJ einen Account zunächst an. Meldet euch bei Pioneer DJ an und schon geht es los.

Pioneer-DJ: https://www.pioneerdj.com/de-de/

Zuerst geht ihr bitte danach in die Einstellungen auf „Database“ und stellt alles bitte so wie hier abgebildet ein:

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Lyrics

Bei den Lyrics aufpassen, da entstehen meist viele Fehlermelden, weil Technotracks grds. eher keine Lyrics haben, deaktiviert also den „Haken“ bei „Enable Lyric Function“, es sei denn ihr betreibt eine Karaokebar. 

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Dann die Library-Sync-Einstellungen beginnende mit dem Reiter Information:

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Plan: Creative Plan

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Library Sync

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(Gubi bitte die persönliche ID entfernen oder schwärzen)

KUVO

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Profitip zu Kuvo: Auf der Homepage findet ihr folgenden Text: “For the better clubbing experienceDance music’s social network. KUVO is the club culture entertainment service connecting dance music lovers, DJs and venues around the world.” Zu dem Zitat muß ich wohl nicht noch viel zu schreiben außer: Seht selbst und viel Spaß! – Wie oben abgebildet könnt ihr noch eure Tracklist veröffentlichen: „publish“. Einfach anmelden und loslegen.

Link: https://kuvo.com/

I. Die Auswahl der richtigen USB – Sticks für Pioneer’s Rekordbox?

Eure USB-Sticks zum Auflagen könnt ihr entweder unter den alten Windoof – Formaten (FAT = MS – Dos – Dateisystem) oder (exFat) – alles allerdings völlig überholte, veraltete Dateiformate. Seitdem wir Apple nutzen, brauchen wir diesen Käse nicht mehr. Wir nehmen jetzt als Format: MAC OS extended (journaled). Willkommen im Jahre 2020!

II. Formatierung und Dateibearbeitung eures Datenträgers (USB oder Flash-Drive, Macbook Pro)

Wichtig ist zunächst mittels des Festplattendienstprogrammes euren USB-Stick oder Flashdrive richtig zu formatieren.

Als Schema wählt ihr bitte das SchemaGUID – Partitionstabelle“ aus, ich habe unseren Apple Senior Advisor hierzu „interviewed“.

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Profitip für die USB-Sticks: Nach Studium der Bedienungsanleitungen der jeweiligen CDjs (2000 oder Nexus), die hoffentlich in eurem „technical rider“ stehen, mit dem apple senior advisor sind wir von weit verbreiteten „Irrglauben“ quasi auf die „Schliche“ gekommen, daß die Player lediglich FAT oder exFat lesen würden. Das ist ungefähr so ein „Ammenmärchen“, vergleichbar mit demjenigen, nach dem es angeblich für Apple weder Viren noch Spyware gäbe. So ein Blödsinn! Spyware gibt es immer, benutzt also „Little Snitch“ und Ruhe ist. – Fakt ist hinsichtlich das „FAT“-only bzw. „eXFAT“-only-Märchens, daß ihr sowohl in der Bedienungsanleitung von Rekordbox als auch in der des CDJ nachzulesen ist, daß man darüber hinaus sogar das Format „MACOS extended (journaled)“ auswählen kann. Das ist auch unheimlich schlauer, weil die Formate (FAT sowie exFat) die Datenübertragung verlangsamen während eures Auftrittes!!!! FAT steht für File Allocation Table und wurde 1977 von Microsoft entwickelt. Die Familie der FAT Dateisysteme beinhaltet FAT12, FAT16, FAT32 und exFAT. FAT ist noch heute ein gängiges Format für USB-Sticks und externe Festplatten. Das älteste System ist FAT12, das für Disketten mit bis zu 16 Megabyte verwendet wird. FAT16 wird meist für mobile Datenträger mit einer maximalen Größe von 4 Gigabyte, häufiger jedoch nur bis zu 2 Gigabyte verwendet. Auch FAT32 eignet sich für alle mobilen Speicher mit bis zu 4 Gigabyte. Die Abkürzung exFAT steht für Extended File Allocation Table und wurde 2006 speziell für Flash-Speicher produziert. Die maximale Dateigröße für exFAT liegt bei 512 Terabyte.

So much for the past: Nehmt also bitte als Format: MAC OS extended (journaled). “FAT” und “exFAT” sind „Asbach Uralt“, euer Macbook hat schließlich auch dasselbige Format oder? Und das funktioniert ebenfalls problemlos mit Rekordbox.

Als USB-Sticks für Clubs empfehle ich euch die Corsair Voyager mit USB 3.0 und mindestens 128 GB, die sind sogar so gut geschützt, daß euch da irgendein Hirsch sogar sein Getränk bzw. seinen Jägermeister drüber kippen kann aus Unachtsamkeit. Passiert nix bei den Dingern.

Als USB-Sticks für euren Gig auf einem Boot empfehle ich die wasserdichten Corsair Flash Survivor Stealth ebenfalls mit 128 GB mindestens, die können euch sogar in den Pool, in einen Fluß oder gar ins Meer fallen. Diesmal ist aber dann das Equipment definitiv nicht Schuld. Passt trotzdem auf eurer Equipment auf. Testet auch mal die Flashlaufwerke von denen, je nach Gusto.

III. Integration von iTunes, Beatport, Beatsource und Soundcloud +

Der neue Integrationsplan von Rekordbox sieht die Integration sowohl von iTunes, Soundcloud +, als auch Beatport und schließlich deren Ableger Beatsource vor. Ich empfinde dies als nervenschonende Bereicherung meiner Database.

iTunes / Music

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Soundcloud +

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Beatport

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Beatsource

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Profitip: Ihr könnt so einfach mal hoppladihopp die komplette Beatport Top 100 grabben bzw. auf euer Macbook saugen. Vollkommen streßfrei.

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Einfach mit dem rechten Mausklick „Import To Collection“ und fertig ist der Lack.

IV. Die Analyse eurer Trackcollection

Bevor ihr in den Sommerurlaub fahrt, mindestens 1-2 Wochen (kein Witz), stellt bitte die Trackanalyse eurer Gesamtkollektion auf die folgenden Werte und laßt den Rechner an, bevor ihr abfahrt wie folgt:

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Profitip: Im Beipackzettel steht Folgendes zu den Analysemethoden „normal“ und „dynamic“:

[Normal]: Suitable for analyzing tracks which have a relatively consistent tempo.

[Dynamic]: Suitable for analyzing tracks which contain significant tempo changes.

M.a.W. Unterscheidungskriterium der Trackanalysemethode ist, ob es sich um Tracks mit konstantem Tempo handelt oder um solche mit signifikanten Geschwindigkeitswechseln. Für Techno wählen wir also erstere Methode, da diese allesamt ein konstantes Tempo von durchschnittlich 128 BPM im  4/4 – Beat haben. Alles ganz einfach, wenn man es denn vorher weiß.

Profitip: Im Beipackzettel steht, daß ihr den Memory Cue auf den ersten Beat automatisch bei der Analyse setzen lassen könnt. Das ist nützlich, bevor ihr die Tracks bearbeitet als Basic – Einstellung quasi:

[Set Memory Cue at the first beat of track when analyzing]

The first beat of the track is automatically set to the memory cue when analyzing the track.

Den Analyseprozeß könnt ihr entweder auf „Performance“, „Normal“ oder „Power Saving“ stellen. 

Profitip: Stellt es auf „Performance“, das bedeutet „Vollgas“ und geht bloß weg vom Rechner. Ab in den Urlaub. Vom Zugucken bekommst Du eckige Augen. Spar es Dir bitte. Viel zu stressig, also viel Spaß im Urlaub.