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Oft fällt das Wort Technotempel in einem Atemzug mit Clubs wie dem Berghain. Doch dieser 49-jährige, ehemalige DJ hat wirklich seinen eigenen Technotempel. Gyosen Asakura wollte den buddhistischen Shō-onji Tempel der Öffentlichkeit zugänglich machen und die jüngere Generation für Religion begeistern. Deshalb begann er mit seinen „Techno-Gedenkfeiern“ in dem Tempel in Fukui City in Japan.

Die unkonventionellen Feiern im Tempel fühlen sich eher wie ein Warehouse Rave, als eine religiöse Erfahrung an. Psychedelische Lichter und die goldene Dekoration des Tempels gepaart mit Sounds, die von IDM (Intelligent Dance Music) bis Breakbeats rangieren würden wohl auch hierzulande wieder mehr junge Leute in die Kirchen locken.

Irgendwie scheint es eine sonderbare Erfahrung zu sein, dennoch geht sein Plan auf. Auch wenn sein Weg als unorthodox gilt. Gyosen Asakura, ehemaliger DJ und großer Fan elektronischer Musik, sieht das Ganze nur als eine moderne Art Buddha den Menschen näher zu bringen.

Doch die Technogedenkfeiern, die bunte Lichter, Projection Mapping und Techno-Musik mit buddhistischen Gesängen sind eine teure Angelegenheit, da eine Vielzahl an High-tech Geräten und Software notwendig ist. Deshalb gab es bisher erst zwei solcher Feiern. Eine im Mai und eine im Oktober vergangenen Jahres. Die Resonanz war aber sehr postitv.

Deshalb hat Gyosen Asakura nun eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen. Sein Ziel ist es 300.000 Yen (2.300 EUR) zu sammeln. Doch schon 14 Tage vor Ablauf der Frist hatte er 373.000 Yen zusammen. Wir wünschen dem Techno-Priester weiterhin viel Glück.

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