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Die Verbindung von Cannabis und Religion war mir bisher nur von den Rastafaris bekannt. Aber der christliche Pfarrer Craig Gross aus den Vereinigten Staaten hat genau das im Sinn.

Zugegeben, er wirkt nicht wie der 0815-Pfarrer, der am heiligen Sonntag die Messe hält, sondern eher wie ein lässiger Hipster, der auch gern mal Party macht. Aber das eine muss das andere ja nicht ausschließen. In diesem Jahr war der 43-Jährige sogar auf dem Coachella Festival.

Er ist überzeugter Cannabis-Konsument, seitdem er seine chronische Migräne mit der vielseitigen Pflanze behandeln konnte. Jahrelang litt er an der Krankheit und erst mit Cannabis bekam er sie in den Griff.

Darum verkauft er nun sein „christliches Cannabis“. Er bezieht sich dabei auf seine eigene Leidensgeschichte. Auf seiner Website, auf der er seine CBD-Produkte vertreibt, will er auch zum offenen Gespräch anregen.

„Eine Konversation, die über Freizeitspaß oder Heilmittel, legal oder illegal, THC oder CBD hinaus geht. Dafür aber ein Gespräch über die emotionalen, körperlichen und – ich wage es zu sagen – spirituellen Auswirkungen, die ich durch diese umstrittene Pflanze erlebt habe“.

Das predigt der grasfreundliche Pfarrer und zieht mit seinem Charisma nicht nur die Kiffer in seinen Bann. Ihm ist es aber egal, wie die Leute auf ihn reagieren. Er habe seinen Frieden vor Gott, was er auch in seinem Video erklärt.

Falls ihr auch mal gern das christlich vermarkteten Cannabisprodukte probieren oder ansehen wollt, besucht doch mal den Shop von Craig Gross. Halleluja!

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