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Dirty Doering bringt eine EP mit drei Tracks heraus, deren musikalische Ideen sich auf einer Reise in Kapstadt entwickelt haben. So wurden alle Tracks mit südafrikanischen Namen betitelt. Absolut neu sind die drei Nummern nicht, verrät Dirty Doering, da sie 2017 bereits auf der „I don’t think so“-Compilation von Katermukke drauf waren, dort allerdings etwas untergingen. Da viele nach den Tracks und ihrem Release fragten, entschied sich Dirty Doering die Tracks nochmal in einer EP auf dem Schwesterlabel Mukke zu releasen. Die Tracks kommen mit einem sommerlichen Vibe daher und sind melodischer gehalten. So sind „Befok“ (was so viel wie „geil“ in Südafrika heißt) und „Papsak“ („Wein in Plastiktüten“) zwei Nummern, die eher verspielt und lässig daherkommen und ein Gefühl von einem endlosen Sommer vermitteln. Der dritte Track „Khayelitsha“, dessen Name sich vom größten Township in Cape Town ableitet, klingt deutlich verträumter und rundet die EP ab. Drei Tracks, die den Sommer mit dem Mukke-typischen Sound, den wir sie aus dem Berliner Hause gewohnt sind, näher bringen.  8/10 Benjamin Laudien