
Was hat eine volle Tanzfläche mit Tierschutz zu tun? Für den norddeutschen Hochzeits- und Event-DJ sowie Musikproduzenten GerreG eine ganze Menge.
Während Menschen feiern, entstehen für ihn Möglichkeiten, konkret Hunde zu retten, die in europäischen Tötungsstationen oft nur wenige Tage Zeit haben. In mehreren europäischen Ländern gibt es kommunale Einrichtungen für aufgegriffene Hunde.
Finden sich innerhalb einer festgelegten Frist – häufig rund 14 Tage – keine neuen Besitzer oder Organisationen, droht vielen Tieren die Tötung. Besonders ältere oder kranke Hunde haben geringe Vermittlungschancen.
GerreG verbindet seine Arbeit als DJ bewusst mit gesellschaftlichem Engagement. Er ist vor allem in Hamburg, Bremen und Hannover aktiv und begleitet Hochzeiten, Firmenfeiern und Events musikalisch.
Ein Teil seiner Einnahmen fließt regelmäßig in die Rettung von Hunden aus europäischen Tötungsstationen. Nach eigenen Angaben konnten allein im vergangenen Jahr 25 Hunde auf diese Weise gerettet und vermittelt werden.
Neben seiner Tätigkeit als Event-DJ produziert er eigene Songs und veröffentlicht Musik im Bereich Dance und moderne Pop-Produktionen, u. a. auf YouTube.
Die Problematik erhält derzeit zusätzliche Aufmerksamkeit. In der ARD Mediathek ist ein Beitrag aus der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ abrufbar, der die Situation rumänischer Straßenhunde und die Zustände in einigen Einrichtungen dokumentiert.
GerreG veröffentlichte dazu einen eigenen Beitrag auf seiner Website. Durch die Buchung seiner Dienstleistung wird indirekt Tierschutzarbeit unterstützt. „Manchmal reicht ein einziger Schritt, um ein ganzes Leben zu verändern“, schreibt er auf Instagram und verspricht:
„Mit jeder Buchung übernehme ich anteilig eine Rettungspatenschaft.“
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Quelle: Mittelrhein-Tageblatt
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