ein stueckchen urstoff - traum schallplatten



Neuer Stoff aus dem Hause Eulberg nach seinem letztjährigen Album „Diorama“. „Ein Stueckchen Urstoff“ präsentiert drei neue Tracks. Los geht es mit „Offenbach“, lässig, perkussiv und Flächen im Kosmos. Mal euphorischer, mal melancholisch. Toller Spannungsbogen, der nicht locker lässt und der den Tracks bis zum letzten Piep begleitet, so wie ihr es auch machen solltet. Weiter geht es mit „Die blaue Sekunde“, die ein forscheres Marschtempo vorlegt, aber dennoch immer wieder nach rechts und links schaut, um, sich an kleinen, aber feinen Spielereien zu bereichern, wie wir es ja gewohnt sind von Herrn Eulberg. Es knirscht, es leuchtet, gefühl- und druckvoll. Bei „Mikroorgasmen im Morgentau“ fällt direkt die feine Melodie ins Ohr, die sich im Kreise dreht, immer wieder auftaucht, abtaucht, in die Gehörgänge strömt und sich dort festsetzt. Intim, fast zerbrechlich, mit feinen Breaks, aber dennoch mit Aufmerksamkeit für den Dancefloor, wenn auch eher in den frühen Morgenstunden, nach der ersten Peaktime. Als digitalen Bonus gibt es noch „Als er den gleißenden Rand seines Schattens sah“, ein Pianotrip hinter großer Wohnzimmerscheibe, auf der das Prasseln des Regens zu hören ist. Das Kaminfeuer knistert, der Tee duftet und dampft vor sich hin – ein Moment der ewig zu dauern scheint. 10 points dr.nacht

Das könnte dich auch interessieren:
Eulbergs heimische Gefilde