
Am Samstag, 19. September 2026, wird die Evangelische Stadtkirche Sankt Petri in Dortmund zum experimentellen Klanglabor. Im Rahmen der Dortmunder Museumsnacht und des Ausstellungsbeitrags „Unheimliche Verschiebungen“ von Urbane Künste Ruhr steht dabei elektronische Musik im Mittelpunkt.
Das DJ- und Live-Duo Kerima & normalmap., bestehend aus Jana Kerima Stolzer und Lex Rütten, erkundet den Kirchenraum mit elektronischen Sounds. Die Musik lässt sich laut Beschreibung keinem einzelnen Genre zuordnen und entsteht aus dem Moment sowie der jeweiligen Umgebung.
Soundscapes bewegen sich zwischen organischen Flächen, schwebenden Pads, Field-Recordings und Synthesizern. Dabei wechseln sich ruhige Passagen mit perkussiven Momenten ab, während die Musik kontinuierlich im Fluss bleibt.
Als Medienkunst-Duo beschäftigt sich Kerima & normalmap. mit der unmittelbaren Umgebung und ihren globalen Verflechtungen. Eine besondere Rolle spielt dabei das Ruhrgebiet, das durch Industrie und Technologie geprägt wurde und sich weiterhin im Wandel befindet.
In ihren Arbeiten untersuchen Stolzer und Rütten die Beziehungen zwischen Natur, Mensch und Technik. Dabei geht es auch um die Klänge, die zwischen diesen Bereichen entstehen. Zum Programm gehört außerdem ein Live-Konzert der georgischen Musikerin und Komponistin Anushka Chkheidze an der Orgel.
Antonia Alessia Virginia Beeskow setzt ihre gemeinsam mit Lilli Lake für die Ausstellung entwickelte Soundinstallation fort und beschäftigt sich in ihrem Konzert mit Geräuschen aus dem Untergrund der Stadt.
Eröffnet wird der Abend mit dem Epilog zu „The Troubadour“ von Ari Benjamin Meyers. Dabei tritt die romni-britische Musikerin und Schauspielerin Riah Knight auf. „Electronic Shifts“ verbindet damit elektronische Musik, urbane Klangforschung und den sakralen Raum. Die Veranstaltung findet am Samstag, 19. September, von 19 bis 23 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche Sankt Petri in Dortmund statt.
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