image


Leipziger Drumandbass-Crew um DJ Audite wagt den nur allzu konsequenten Schritt zur Labelgründung. Katalognummer 001 bestreitet der Wahlmainzer Dreadmaul und liefert gleich vier düstere Tracks ab, die es garantiert nichts ins Formatradio schaffen, dafür aber für Blut auf so ziemlich jedem Dancefloor sorgen werden. Der Schwerpunkt der Tracks liegt in der hübschen Subsparte dub-beeinflusster Haltime-Bomben, die sich schmutzig und kantig durch die EP ziehen. Mit „Shutter“ geht Dreadmaul dann allerdings doch noch auf volle Geschwindigkeit und walzt mit scharfen Amen-Edits und einer düsteren Reese-Bassline mal eben alles nieder. Eindrucksvolles Debüt-Release. Respekt. 8/10, feindsoul.