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In Rostock gab es bei einem Leichenschmaus eine Verwechslung beim Servieren der Kuchen. Deshalb litten 13 Gäste der Trauergemeinschaft an Unwohlsein, Berauschtheit und Wahrnehmungsstörungen.

Die Gäste mussten in ärztliche Behandlung, weil sie einen Haschisch-Kuchen gegessen haben. Es wurden Ermittlungen gegen eine 18-jährige Bäckerin aufgenommen, die ehrenamtlich Kuchen zubereitet.

Bei der Trauerfeier wurden Kaffee und Kuchen aufgetischt, insgesamt etwa drei bis vier Kuchensorten. Normalerweise kümmern sich die Angestellten um das gastronomische Angebot bei diesen Feiern. Nur bei größeren Veranstaltung greife man auf Caterer zurück. In diesem Fall kümmerte sich die 18-jährige Tochter einer Angestellten um das Backen.

Nun kam heraus, dass die junge Frau neben den frischen Kuchen auch einen Haschisch-Kuchen für den Eigenbedarf zubereitete. Leider kam es am Tag der Trauerfeier zur Verwechslung. Die Mutter hatte ohne Absprache den Dope-Kuchen mitgenommen.

Scheinbar ging es der Trauergesellschaft nach dem Verzehr überhaupt nicht gut. Die Witwe musste sogar mit dem Krankenwagen und in ein Krankenhaus gebracht werden. Andere sind nach dem Kuchen selbstständig zum Arzt oder ins Krankenhaus gegangen.

Durch ausgiebige Ermittlungen mitsamt beschlagnahmten Kuchenresten kam ans Tageslicht, dass die junge Bäckerin den Haschisch-Kuchen zubereitet hatte und es zu der Verwechslung kam. Die 18-Jährige gab zu, den Kuchen gebacken zu haben.

Gegen sie wird nun in 13 Fällen wegen fahrlässiger und gefährlicher Körperverletzung, Störung einer Bestattungsfeier und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

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