Drogendealer von Prince packt aus


So etwas gibt es ja immer. Nach dem Tod eines berühmten Menschen kommen Objekte aus ihren Löchern, die angeblich Aufregendes zu berichten haben. So auch ein Mann, der behauptet, der Drogendealer von Prince gewesen zu sein. Dieser hat The Independent in England ein Interview gegeben. In diesem Interview erklärt er, dass der kürzlich verstorbene Popstar Prince „extrem süchtig“ gewesen sei. Der Mann, der sich im Interview ‚Dr. D‘ nennt, will Prince seit 2008 Drogen im Wert von mehreren Zehntausend Dollar beschafft haben.

Im Interview schildert der angebliche Versorger von Prince das Genie als einen sehr furchtsamen und hochgradig abhängigen Menschen, der mit Drogen sein Lampenfieber zu bewältigen suchte.

Wie Dr. D berichtet, lernte er Prince bereits im Jahr 1984 anlässlich der Dreharbeiten zum Film „Purple Rain“ kennen. Zu dieser Zeit war Prince schon ein ‚Heavy User‘ und süchtig nach Opiaten. Diese Sucht habe sich im Laufe der Jahre noch vergrößert, erklärt der Mann, der Prince angeblich jahrelang hinter der Bühne ‚frisch gemacht‘ hat.

Der in Kalifornien ansässige Händler behauptet, dass er den schrittweisen Verfall von Prince hautnah erlebt hat. Dieser hing damit zusammen, dass Prince immer öfter die Limits anhob und die ’sichere Grenze‘ überschritt.

Dr. D führte weiter aus, dass er Prince sehr oft verschreibungspflichtige Schmerzmittel à la Dilaudid und Fentanyl verkauft hat, die der Star oft zeitgleich einnahm.

Die größte Summe, für die Prince auf einmal bei ihm eingekauft hat, betrug nach Angaben von Dr. D 40.000 Dollar. Außerdem gab er an, dass ihn seine Abhängigkeit pro Tag an die 300 Dollar kostete, was aber kein Problem war, da Prince über genügend Geld verfügte.

Prince nahm diese Drogen, laut Dr. D, da er Angst vor Live-Auftritten hatten und sehr nervös war: „Er hatte Angst, in der Öffentlichkeit zu stehen, er hatte Angst, mit Leuten zu reden und Angst, auf der Bühne zu performen. Er hatte den schlimmsten Fall von Lampenfieber, den ich je gesehen hatte.“

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