Quelle: Zoll


In Kranenburg wurde ein 29-Jähriger bei einer Routinekontrolle mit 50 Kilogramm Amphetamin angehalten. Die Drogen sollen einen Straßenverkaufswert von 500.000 Euro gehabt haben.

Der Mann kam von den Niederlanden und reiste nach Deutschland ein. Angeblich war er nur für einen Tag von Flensburg aus in die Niederlande gereist. An das Ziel seiner Reise habe er sich nicht erinnern können. Natürlich gab er an, keine verbotenen oder anmeldepflichtigen Waren mitzuführen.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten zwei große Einkaufstüten im Kofferraum, in dem sich dunkle Müllsäcke befanden. Es war irgendwie abzusehen, dass die Beutel nicht voller Müll waren. Doch als die Polizisten die 50 einzeln verschweißten Päckchen mit dem Amphetamin sahen, staunten sie nicht schlecht. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv auf Amphetamin.

Außer dem Stoff fanden die Zöllner noch ein Kampfmesser in der Fahrertür. Das heißt, nicht nur Verdacht auf Drogenschmuggel, sondern auch noch Verstoß gegen das Waffengesetz. Zwar geht man von einem Verkaufswert von 500.000 Euro aus, der Einkaufspreis war aber wohl um einiges niedriger. Dennoch hat jemand ordentlich Miese gemacht.

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