LSD



Immer wieder werden Drogen in Umlauf gebracht, die nicht das sind, wofür sie gehalten werden. Erst vor kurzem haben wir über vermeintliche XTC-Pillen berichtet, die kein MDMA sonder 2C-B enthielten. Diese Verwechslung oder bewusste Irreführung kann schwerwiegende Folgen haben.

Jetzt wurde ein als 1P-LSD (1-Propionyl-Lysergsäurediethylamid) deklariertes Filz mit einem „Panda-Logo“ getestet. Es enthielt kein 1P-LSD, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit die halluzinogenen Phenethylamine 25I/C/H-NBOH.

Die Aufnahme und der Abbau dieser Substanz kann bei diesen Verbindungen von Person zu Person sehr unterschiedlich ausfallen. NBOH-Verbindungen wirken schneller und direkter, wenn sie sublingual (unter der Zunge) über die Schleimhäute aufgenommen werden. Bei oraler Einnahme kann es zu einer schwächeren und/oder zeitverzögerten Wirkung kommen. Dadurch besteht die Gefahr einer Überdosierung. Die Substanzen sind schwierig in der Handhabung und kaum erforscht, deshalb raten wir vom Konsum dieser Filze ab.

Wie Saferparty.ch berichtet kommt es bei Filzen ebenfalls immer wieder zu Falschdeklarationen, darum sollte man auch diese Substanzen vor dem Konsum unbedingt analysieren lassen.

Das könnte dich auch interessieren:
Das ist LSD
Achtung: sehr hoch dosierter LSD-Film im Umlauf
Was passiert, wenn 400 Menschen 5 Jahre lang LSD unter Beobachtung nehmen
LSD hilft gegen Angstzustände
Das sind die Folgen von LSD-Konsum
NBome als LSD verkauft – tödliche Dosierung