Foto von Wikipedia / Christoph Müller-Girod

Duisburger Loveparade-Katastrophe Foto von Wikipedia / Christoph Müller-Girod


Es wurde schon viel, sehr viel geschrieben über die Duisburger Loveparade-Katastrophe. Heute äußert sich der ehemalige Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland im ZEIT Magazin.

Das ist insofern eine kleine Sensation, als dass der 2004 gewählte und 2012 abgewählte CDU-Politiker seit der Duisburger Loveparade-Katastrophe kein Interview gegeben hat.

Gegenüber dem ZEIT Magazin erklärt Sauerland, wie geschockt er von den Geschehnissen gewesen ist, bei denen 21 Menschen ums Leben kamen und über 500 verletzt wurden. Er schildert seine Gefühle gegenüber dem ZEIT Magazin folgendermaßen: “Ich war auf einmal derjenige, der, in Anführungszeichen, 21 Menschen auf dem Gewissen hatte! Ich war für alle der, der die Loveparade ›unbedingt wollte‹. (…) Man suchte jemanden, den man zur Verantwortung ziehen konnte, dem man die Schuld zuweisen konnte, hinter dem man sich verstecken konnte, und das war ich. Dann gibt es Leute, die sagen: Du hättest so reagieren müssen wie immer. Ja, das ging nicht! Irgendwann können Sie nicht mehr so – wie immer! Ich selbst wollte so eine Veranstaltung nie in Duisburg haben! Und das wussten alle, der ganze Rat. Aber das hat dann niemand mehr laut gesagt.”

Den kompletten Artikel findet ihr hier.

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