Seit Jahren steigt der Kokainkonsum in der westlichen Welt und somit floriert auch der Handel nach Europa. Die meisten Drogen fließen dabei durch die Häfen Belgiens.

In den letzten Jahren hat sich alleine die Menge der Funde mehr als verzehnfacht und so wurden Kokain-Ladungen im Wert von siebeneinhalb Milliarden Euro gefunden. Das entspricht allein in Antwerpen ungefähr 65 Tonnen im letzten Jahr.

Waren es 2013 noch knapp über viereinhalb gefundene Tonnen Kokain, ist die Menge nun immens gestiegen und Antwerpen ist nach Rotterdam nur der zweitgrößte Container-Hafen Europas. Es ist also gut vorstellbar, dass noch viel mehr Schmuggelware unentdeckt bleibt.

Das Finanzministerium in Belgien schätzt den Straßenverkaufswert der beschlagnahmten Massen der Droge auf siebeneinhalb Milliarden Euro – hierbei rechnet das Ministerium mit einem Durchschnittskaufpreis von 68,5 Euro für ein Gramm mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent.

Eine Menge Drogen wurde aber schon vor ihrem Reiseantritt nach Europa in den Häfen von Lateinamerika beschlagnahmt. 102 Tonnen wurden laut UN-Experten für die Kontrolle von Containern schon auf dem Weg nach Europa abgefangen. Sechseinhalb davon waren für Deutsche Häfen bestimmt.

 

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Quelle: ntv