cover_DWIG_BigTales_Laut&Luise


Große Geschichten, soviel sei vorweggenommen, klingen vielleicht anders. Dwig hat jedoch seinen eigenen Stil und setzt eher auf die feinen Töne, wenn sich “Orange Evening“ mit Off Beat Houserhythmik, verquertem Pianospiel und gefilterten Stimmen in ein anderes Licht rückt. Ja, man kann dies fast schon elektronisch-souligen Mytstik-House nennen. Ein Spur intensiver, geprägt durch gitarren-like Riffs und ebenfalls verfremdete Malevoices, kommt das Titelstück rüber. Erinnert an Pepe Deluxe. Für den echten Clubeinsatz hat Dwig dann seinen eigenen Remix von “Orange Evening“ parat. Minimal schickt sich dieser Tech-House Slammer an, nach und nach mit Perkussions und Fiepgeräuschen an Dynamik und Groove zuzunehmen. Das dürfte Grundlage für ein vielfaches Gemeinsames sein. Fein, akzentuiert und in sich groovend. 7/10, Cars10.Becker.