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Hier vereint jemand souligen Gesang (ohnehin ein Steckenpferd von Labelboss Michael Reinboth) und discoiden House zu einem Sound, den man eher aus England (z.B. Z Recordings, Joey Negro) gewohnt ist, denn von einem deutschen Label. Das Original gefällt mir nicht. Zu cheesy, zu plakativ. Doch es gibt noch fünf weitere Mixes und einen Bonustrack, die viel Freiheitsgrade in Sachen Kreativität bieten. Moonstarr reduzieren ein wenig, lassen die Beats broken arbeiten und platzieren die Chordhook geschickt zu den Femalevoices. Wer es lieber funky mag, greift auf Akshin Alizadeh zurück, der mit der Funkgitarre dezent, aber bestimmt seinen Stempel aufdrückt. Nett zum Eingrooven. Neben Acoustic, Extended Dub und Radio Edit, überzeugt vor allem das ruhige, sehr soulige “Follicle“ mit wunderbaren Malevocals. Allein dieses Stück rechtfertigt den Kauf dieser Scheibe. 7/10, Cars10.Becker.