
Das neue elektronische Musik-Brettspiel „Track Quest“ startet seine Kickstarter-Kampagne und will Musikfans weltweit ansprechen. Entwickelt von der in Barcelona ansässigen Musikbildungsorganisation Aulart, umfasst das Projekt fast sechs Jahrzehnte elektronischer Musikgeschichte.
Neben Disco und Krautrock stehen Genres wie House, Techno, Drum & Bass, Dubstep und Trance im Mittelpunkt – ergänzt durch 200 Erweiterungskarten, mit denen Spieler individuelle Subgenres und Mix-Playlists wählen können.
Auch Hyperpop, Afro-House, Tech-House, IDM, Trip-Hop und EBM sind Teil des Konzepts. Das Spielprinzip erinnert an das bekannte Partyspiel Hitster, bei dem Songs chronologisch angeordnet werden müssen.
Bei Track Quest setzen Spieler mithilfe von Audioclips und Hinweiskarten Musikstücke in die richtige zeitliche Reihenfolge, während Gegner versuchen, Hinweise stummzuschalten, Karten zu stehlen oder durch einen „Panik-Timer“ das Spielfeld zu durcheinanderzubringen.
Anders als Hitster, das auf physische Karten und App-Unterstützung setzt, basiert Track Quest auf rein digitalem Gameplay. Es umfasst Solo- und Mehrspielermodi, Leaderboards sowie In-App-Erweiterungen und verzichtet vollständig auf Materialien wie Karten oder Brettfelder, was ortsunabhängigen Spielspaß ermöglicht.
Die Kickstarter-Kampagne dient der Finanzierung der Produktion. Mit der Verbindung von Spielmechanik und elektronischer Musikgeschichte schlägt Track Quest eine Brücke zwischen musikalischer Bildung und Unterhaltung.
Aulart greift dabei auf seine Erfahrung in der Vermittlung von elektronischer Musik zurück und verleiht dem Konzept Tiefe über reines Partyspiel hinaus. Während Hitster auf Hits aus über 100 Jahren populärer Musik setzt, widmet sich Track Quest ausschließlich den elektronischen Klängen, die seit den 1970er-Jahren das globale Musikgeschehen geprägt haben.
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Quelle: DJ Mag
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