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Yeah, da zieht mir die Double A-Side auf Keno Rec. doch von Anfang bis Ende mal gehörig die Ohren lang. Ein sehr grooviges – housy Beatgerüst beginnt „Iris Blonde“ zusammen mit treibenden Hi-Hats und Percussions sowie einer schwer druckvollen Bassline, was für sich schon sehr cool klingt, kommen dann allerdings noch die Vocals von John Legends „Who did that to you“ hinzu, hab ich Pipi in den Augen. Gleiches setzt sich bei „The Wolf“ fort in dem ein eher sprompeliges aber noch druckvolleres und techhousigeres Beatgerüst zusammen mit dem Kehlkopfbrummen von Matthew McConaughey aus Wolf of Wallstreet, für wahnsinnigen Schub sorgt, an dem die vielen kurzen Breaks nicht unschuldig sind! Dem steht Angel Stoxx mit „The Bot“ und „Didge“ natürlich in nichts nach. Denn ersterer bringt ein gleichfalls druckvoll – treibendes Grundkonzept, das mit Indigenen Vocals, die mir ebenfalls sehr bekannt vorkommen, sowie forschen Synths und der zweite ein techhousiges Beatgerüst in Verbindung mit schiebener Bassline und Fx-Vocals, was zusammen einen Drive versprüht der sich gewaschen hat. Damit sind beide A-Seiten mehr als gelungen, lockern ein vermeintlich etwas steifes Set auf und garantieren eine volle Tanzfläche wenn das Publikum mal wieder etwas schwierig ist. 10/10, Rusty.