Epstein Files: Empfehlungen für Techno auf Discogs aufgetaucht

DISCLAIMER: Aus den Dokumenten geht keinerlei Verbindung zwischen den genannten Künstlern oder Labels und Epstein hervor. Es gibt zudem keine Hinweise darauf, dass Epstein die Empfehlungen angenommen oder weiterverfolgt hat.

In neu freigegebenen Akten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein tauchen Referenzen auf elektronische Musik, Labels und Tracks auf. Konkret handelt es sich um eine E-Mail aus dem Jahr 2009, die im Rahmen der jüngsten Veröffentlichung durch das US-Justizministerium öffentlich wurde.

Die Nachricht datiert vom 31. Dezember 2009, trägt den Betreff „music“ und wurde von einer anonymisierten E-Mail-Adresse an Epstein gesendet. Darin wird auf eine Liste persönlicher Musikempfehlungen verwiesen, bestehend aus Tracks, Artists und Labels aus dem elektronischen Umfeld. Unter den genannten Beispielen finden sich unter anderem DJ Rush – „Mouthafucking Bass (Popof Remix)“, mehrere Produktionen von Jokers of the Scene sowie Verweise auf UK-Speed-Garage-Tracks der späten 1990er-Jahre, darunter Double 99s Klassiker „Ripgroove“.

Auch Labels werden explizit aufgeführt, geordnet nach Ländern. Genannt werden unter anderem Drumcode aus Schweden sowie Ed Banger Records aus Frankreich, daneben auch Sound Pellegrino und International DeeJay Gigolo Records. Als Recherchequelle wird Discogs empfohlen.

Die E-Mail ist Teil der jüngsten Veröffentlichung im Rahmen des Epstein Files Transparency Act. Die Akten umfassen mehrere Millionen Seiten, Videos und Bilder, die Epsteins kriminelle Aktivitäten sowie sein Netzwerk dokumentieren. Viele Passagen sind weiterhin geschwärzt.

Das komplette Dokument könnt ihr hier sehen.

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