Viele bunte Kabel sind toll, wir lieben sie. Doch manchmal verliert man beim analogen Patchen an Synthesizern und vor allem an Modularsynthesizern die Kontrolle: Am Anfang ist noch alles perfekt eingestellt, doch mit fortlaufender Performance wird alles unübersichtlich und man möchte einfach wieder zurück, zu dem Punkt an dem man war. Erica Synths aus Lettland haben extrem gut mitgedacht und haben eine Audio/CV-Matrix an den Start gebracht. Der Matrix-Mixer ist ein Stand-alone-Gerät mit 16 3,5mm-Klinkeneingängen, die in einer Matrix miteinander verbunden werden können. Der Clou daran ist, dass der Signalfluss natürlich analog bleibt, die Verbindungen in der Matrix aber digital sind. Und somit können alle Verbindungen als Preset gespeichert werden. Es ist also kein Problem per Knopfdruck zu einer ganz anderen “Verkabelung” deiner Module oder Synthesizer zu gelangen, die ohne den Matrix-Mixer viel länger gedauert hätte. Erica Synths hat den Matrix Mixer übrigens nicht nur für das Eurorack konzipiert, sondern man kann einfach alle Klangquellen miteinander verkoppeln – also auch Tracks aus der DAW mit externen Effekten. Oder Gitarren mit einem Modularsystem. Oder den Triggerausgang eines Sequenzers erst mit einem Plug-in verbinden , dann auf Knopfdruck mit einer Drummachine.

Ist eine Überlegung wert!

www.ericasynths.lv

 

Aus dem FAZEmag 115/09.21