Nicht so gut. Das sind die jüngsten Entwicklungen bezüglich Corona in unseren Nachbarländern. Vor allem in Frankreich und Spanien steigen die Fallzahlen rapide an, und auch in Holland ist die Situation alles andere als entspannt, zumal Nord- und Süd-Holland vor wenigen Tagen zu Risikogebieten auserkoren wurden. Nichtsdestotrotz versuchen wir, einigermaßen positiv in die Zukunft zu gucken. Corona wird irgendwann vorbei sein. Ob dies bereits im kommenden Januar der Fall sein wird, ist natürlich noch ungewiss. Aber: Es sind immerhin noch fast vier Monate bis zum geplanten Eurosonic Noorderslag, kurz ESNS.

Vom 13. bis 16. Januar 2021 soll der branchenübergreifende Musikkongress in Groningen stattfinden. Und da man in der heutigen Zeit trotz Planungen nicht verlässlich planen kann, haben sich die Organisatoren ein flexibles Konzept überlegt: Sollte die niederländische Regierung ihr Go geben für die “physische” Umsetzung des viertägigen Meet & Greet, dann ist die gesamte Szene natürlich eingeladen. Zusätzlich bietet man aber an, das Ganze auch im Online-Modus umzusetzen. Weitere Einzelheiten wird man dementsprechend bald bekannt geben.

Und noch etwas ist anders bei der 35. Ausgabe des Branchentreffs: Es gibt diesmal kein explizites “Focus Country”. Während man sonst alljährlich ein Land in den Vordergrund gestellt und aus diesem besonders viele Live-Performance-Künstler eingeladen hat, heißt es im Januar: All Eyes on Europe. Der gesamte Kontinent ist Dreh- und Angelpunkt,

Tickets gibt es zum Preis von 195 EUR (Vor-Ort-Variante) und für 50 EUR (Online-Ticket). Die einzelnen Kategorien und weitere Infos findet man unter www.esns.nl.

Eurosonic Noorderslag (ESNS) // 13.-16.01.2021 // Groningen (Niederlande)


Lass uns doch ein bisschen nostalgisch werden und auf ein paar ESNS-Artikel aus der Vergangenheit zurückblicken und mit ihnen in Erinnerung schwelgen:


Interview mit Monumental Men

Interview mit San Holo
Voting für European Festival Award
37 Acts aus 26 Ländern: ESNS-Update
ESNS – der Countdown läuft

(C) Artikelfoto: Niels Knelis
(C) Foto im Beitrag: Bart Heemskerk