1024px-F_icon.svgDank Facebook-Videos kann sich die Musikindustrie Hoffnungen auf hunderte Millionen Dollar machen. Denn das weltgrößte Online-Netzwerk bietet Plattenfirmen und Verlagen Beträge in dieser Größenordnung an, um Urheberrechte bei der Musik in von Nutzern hochgeladenen Videoclips zu regeln. Dies teilte der Finanzdienst Bloomberg mit.

YouTube gibt den Rechteinhabern bereits die Möglichkeit, an der Werbung, die in dern Nutzervideos gezeigt wird, mitzuverdienen. Es wird mit einem System gearbeitet, das Musikstücke erkennen kann.

Wenn auf Facebook Videos hochgeladen werden, können die Rechteinhaber im Moment nur verlangen, das Clips bei denen ihre Musik zu hören ist, entfernt werden. Seit Monaten wird bereits mit Facebook verhandelt. Nun hat das Online-Netzwerk zugesagt eine ähnliche Erkennungssoftware wie bei Youtube zu installieren. Dies könne aber noch bis zu zwei Jahren dauern. So lang will aber keiner der beiden Seiten warten. Facebook strebt deshalb einen schnellen Deal an.

Da das Netzwerk mehr als zwei Milliarden aktive Mitglieder hat und massiv auf Videoinhalte setzt, fordern sie YouTube und traditionelle TV-Kanäle im Kampf um Werbeeinnahmen heraus.

Nach einem jahrelangen Rückgang der Einnnahmen wächst der Musikmarkt momentan, dank Streaming-Abos, wieder deutlich an. Eine weitere Frage ist, wie sich die Gema in dem ganzen Geflecht noch einbringen wird.

Das könnte dich auch interessieren:
Soviel zahlen Apple Music, Spotify und YouTube an Musiker
Einigung mit Gema – keine Sperrtafeln mehr bei YouTube
80 % der Facebook-Nutzer kommentieren ohne Artikel zu lesen