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Fango ist Viscera ein großer Wurf gelungen. Reduzierter Techno mit der richtigen Portion Augenzwinkern trifft auf verspulte Synth-Sounds. Schon der erste Track “Vena Cava“ macht deutlich wo es lang geht. Eine treibende Bassline trifft auf peitschende Hi-Hats und ein kurzes, abgehacktes Piano-Sample. Dazu gesellen sich schiefe Synth-Sounds. Wunderbarer Sound! „Valvae“ beginnt etwas verhaltener, entwickelt sich dann aber zu einem deepen Techno-Brett. Das Piano-Sample wird durch ein Streicher-Sample ersetzt und zieht sich durch den Track. Irgendwann reißt einen eine Break aus dem Sound und trancige Synthflächen bauen den Track neu auf. Sollte auch den letzten Kritiker überzeugen. „Rectum“ geht dann wieder mehr in Richtung des ersten Tracks. Soll heißen, dass er schon von Anfang an nach Vorne prescht. Presslufthammermäßige Bässe treffen auf Cowbells und allerlei weitere Percussion. Die Break kommt wieder unverhofft und komisch, aber genau das macht den Reiz aus. Trotz des anrüchigen Titels doch die stärkste Nummer auf der EP. Was allerdings nicht heißt, dass der Rest nicht auch super ist! 8/10 Herr Matthias