Le Havre


Im nordfranzösischen Le Havre wurde vergangene Woche die enorme Menge von fast 700 Kilogramm Kokain sichergestellt. Im Laufe der Ermittlungen wurden drei Personen festgenommen, die unter Verdacht stehen, am Drogenschmuggel beteiligt zu sein.

Die 680 Kilogramm Kokain befanden sich in zwei Containern und wurden mithilfe der Überwachungskamera-Aufnahmen im Hafen von Le Havre entdeckt. In der Wohnung eines der Verdächtigen wurde bei den Durchsuchungsmaßnahmen eine Kalaschnikow und Munition gefunden.

Laut einem Bericht der Polizei kam das Kokain aus Brasilien, weshalb die Fahndungsbehörde OCRTIS bei der Suche mit brasilianischen Kollegen zusammenarbeitete.

In Frankreich wurden im vergangenen Jahr rund 15 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Damit gilt Frankreich neben Spanien, Belgien und die Niederlande als wichtiges Transitland für die Drogen aus Südamerika.

Insbesondere Le Havre rückt dabei immer mehr in den Fokus. Rund 3,5 von den landesweit 17,5 Tonnen, die im Jahr 2017 in Frankreich beschlagnahmt wurden, entdeckte man in Le Havre. Somit gilt Le Havre als einer der wichtigsten Umschlagsorte im Zusammenhang mit Kokain.

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