Outfit-Trends für Raver


Nicht selten kommt es vor, dass ein DJ nicht den Erwartungen der feiernden Menge entspricht. Das kann sich auch negativ auf die Laune der Raver auswirken. In Uganda nahm dies jetzt allerdings utopische Maße an. Ein Partyvolk tötete den DJ, weil er langweilige Musik spielte.

Teilzeit-DJ und Student an der Parombo Secondary School in Uganda, Jerry Okirwoth, wollte vergangenen Mittwoch eigentlich wie gewöhnlich in einem Club auflegen. Doch als der junge Mann den Musikwünschen des Publikums nicht nachkam, ging ein wütender Mob auf ihn los und tötete ihn sogar. Dass Musikgeschmack eine rein subjektive Wahrnehmung ist, scheint hier völlig außer Acht gelassen worden zu sein.

Die Behörden der Stadt Nebbi ziehen daraus nun Konsequenzen. Nachdem bereits in den letzten Wochen fünf Menschen im Distrikt ermordet wurden, müssen alle Clubs der Stadt bis auf weiteres geschlossen bleiben. Der Club, in dem Okirwoth tragisch ums Leben kam, geriet außerdem ins Kreuzfeuer, da von den Sicherheitsleuten nicht eingegriffen wurde und somit der Tod nicht verhindert wurde.

 

 

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