pillfingerprints

Die Tage, an denen man Drogen von einem zwielichtigen Typen an der Straßenecke gekauft hat, sind gezählt. Jeder weiß, dass man mittlerweile alle möglichen Substanzen im Darknet kaufen kann. Durch die Anonymität des Internets scheinen die Dealer beinahe unantastbar.

Doch auch die Gesetzeshüter bedienen sich allerlei neuer Technik. Ständig werden neue Instrumente entwickelt, dass man den Drogendealern auf die Schliche kommt. Die beste Möglichkeit, die bösen Jungs zu schnappen, besteht darin, dass sie einen Fehler machen.

So auch der Dealer Elliot Morris aus den britischen West Midlands. Der 28-Jährige hatte ein Foto mit Ecstasy-Pillen auf seinem Smartphone, auf dem auch seine Hand zu sehen war. Die Forensiker der Joint Scientific Support Unit (JSIU) halfen der Polizei von Bridgend (Wales) und konnten so die fahndungs- und gerichtsrelevanten Fingerabdrücke von Morris extrahieren.

Danach wurden Morris und neun weitere – darunter auch seine Eltern wegen „Beteiligung an einem Komplott zum Vertrieb von Drogen“ zu insgesamt 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Im Zuge der Ermittlungen wurde Ecstasy im Wert von 40.800 EUR und Cannabis im Wert von 23.800 EUR beschlagnahmt. Des Weiteren besaß Morris Bitcoins im Wert von 22.700 EUR, die er mit Sicherheit durch seine Drogendeals eingenommen hatte.

Wenn er Handschuhe getragen hätte oder man seine Fingerabdrücke nicht hätte sehen können, wäre das Urteil wohl anders ausgefallen.

Quelle: mixmaggermany.de

Das könnte dich auch interessieren:
Drogendealer schmuggeln Drogen in Vagina und Ü-Eiern aufs Festival
Wissenschaftler fordern Legalisierung psychedelischer Drogen
So wirkt sich Drogenkonsum auf unseren Appetit aus
Die Nacht wach bleiben ohne Drogen – die Natur macht es vor