floating points
Sam Sheperd veröffentlich seinen Erstling, der die klassischen Ausbildungsinhalte mit Dance-Musik-Elementen verbindet. Neben ambienten Broken-Beat-Themen (“SilhouettesI,II,III“), operiert er auch mit Orchestrierungen, Jazzfragmenten und viel Emotionalität (“Elaenia“). Zu Floating Points Dunst- und Freundeskreis gehören Caribou und Four Tet und so wird sich sicher auch das Publikum dieser mittlerweile gehypten Acts ebenfalls für dieses Album interessieren und hierfür begeistern können, denn das ist zeitgenössische, gefühlvolle Electronica (“For Marmish), die mit Spannungsbögen und Reife meisterlich einen Höhepunkt in 2015 setzt. Tip: “Perorastion Six“, das mit seiner perkussiven Dynamik auch von Pink Floyd “Live In Pompeij“ stammen könnte.
10/10 Cars10.Becker