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Ein neues Pseudonym verleiht Technomaster Robert Hood weiteren und neuen Schwung. Siebzehn Jahre nach dem er mit der “Funky Souls EP“ 1996 erstmals die Bühne elektronsicher Musik betrat, kulminiert sein Ansatz von Techno gepaart mit Minimal, Disco und Funk im neuen Projekt Floorplan. Wie der Name schon nahelegt, handelt es dabei tatsächlich um ein formidabel ausgestaltetes Flukonzept, das neben der überzeugenden musikalischen Ausbringung, auch gleichzeitig einen historischen, housephilosophischen Ansatz an sich trägt. Der Opener “Let’s Ride“ macht klar, wohin die Reise geht. Elemente von verschachtelten Drumpattern, Vocal Snippets und eine treibender, rastloser Groove bringen Techno auf den Punkt der Zeit und schlagen ebenso den Bogen zu vergangenen Zeiten, als die Saat von Techno in Detroit aufging. Wer Funk mag, bitteschön: “Baby, Baby“. Oder doch lieber etwas minimaler: “Chord Priciple“ deckt dieses Hood Maingenre perfekt ab. Doch auch die housigen Themen hat er drauf, wenn er ganz modern Chords schweben lässt und Vocals repetitiv arbeiten lässt. Auch Dubeinflüsse lassen sich nicht leugnen (“Change“). Bester Track ist “Eclipse“, weil er so schön Oldschool nach Lil Louis‘ “Blackout“ klingt. Bei dieser Top Scheibe zeigt der Daumen so was von nach oben. 10 Points/Carsten Becker

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