Symbolbild von Vasilijus Bortnikas auf Pixabay


Ein Drogenkurier wurde vom Landgericht in Frankfurt zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er rund 1,5 Kilogramm flüssiges Kokain in Rasierschaum-Dosen schmuggelte.

Die Schmuggler und Drogenkuriere lassen sich immer krassere Methoden einfallen, um ihren Stoff zu transportieren. Und das in Zeiten, in denen man sich oft entspannt Drogen per Post nach Hause liefern kann. Allerdings geht das auch oft in die Hose. Siehe hier.

Der Koffer des 23-jährige Kuriers erweckte das Aufsehen von Spürhunden, nachdem das Gepäck ausgeladen worden war. Von Curacao auf den Niederländischen Antillen über Frankfurt sollte das Kokain nach Belgien gelangen.

Das flüssige Kokain war von relativ schlechter Qualität. Das kam dem Angeklagten zu Gute, dennoch bleibt es eine Straftat. Scheinbar wollte der Kurier mit den 4.500 Euro, die er dafür bekam, Schulden begleichen.

Da der Mann geständig war und das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, besteht noch Hoffnung für den jungen Herren, eine mildere Strafe zu bekommen.

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