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Ihr sucht ein neues Hobby? Was haltet ihr hiervon? Forex Trading boomt. Ein gigantisches Volumen und die Tatsache, dass Währungen 24/7 gehandelt werden, machen den Forex Handel zu einem idealen Betätigungsfeld für Teilzeit-Trader. So kommt es, dass immer mehr Privatleute Forex traden. Hausfrauen, Studenten und Anwälte. Da Traden nicht ohne Risiko ist, hier ein paar Tipps, die dem Anfänger teures Lehrgeld ersparen können.

1 Klein anfangen

Die ersten Schritte als Trader sind schwer. Es gibt erdrückend viele Bücher, Videos und Blogs über das Traden. Jede Publikation wirbt für ihre eigenen Trading-Strategien und alleine die Menge an Material kann einen überwältigen. Hat man sich erst einmal in die Materie eingearbeitet, merkt man, dass die Unterschiede doch nicht so groß sind, wie man anfangs dachte. Das ist es eine der gefährlichsten Phasen einer Trading-Karriere. Man glaubt alles zu wissen und ist doch noch ein Anfänger. Viele angehende Trader begehen jetzt den Fehler zu viel zu riskieren. Zu große Positionen. Zu hohe Erwartungen. Zu kleine Zeitrahmen. Man will reich werden, jetzt, dabei sollte das Ziel sein, zu lernen. Mit geringstem Risiko. Mancher hat in dieser Phase sein Erbe verspekuliert, das mit etwas mehr Geduld die Grundlage für eine Trader-Karriere hätte sein können.

2 Emotionen kontrollieren

Die größten Probleme treffen neue Trader meist aus einer unerwarteten Richtung. Sie liegen weniger in der Handhabung der Trading-Software oder dem Lesen der Kurse. Auch nicht in der Wahl der Märkte. Anfänger können Forex traden oder sich an die Dax 30 Empfehlungen halten. Das meiste Geld verlieren Anfänger, weil sie nicht gelernt haben ihre Emotionen zu kontrollieren.

Traden ist aufregend. Es macht Spaß, wenn sich die Kurse wie erwartet entwickeln. Das Gehirn schüttet Glückshormone aus. Anfänger tappen leicht in die Falle, wegen dieser Gefühle zu traden. Plötzlich ist Traden wie ein Spiel, das man gewinnen möchte. So oft wie möglich.

In Wirklichkeit aber geht es beim Traden nicht darum, möglichst oft zu gewinnen. Weltklasse -Trader verdienen ihr Geld nicht dadurch, dass sie die Kurse besser vorhersagen können als andere. Sie verdienen ihr Geld dadurch, dass sie wenig Geld verlieren, wenn sich die Kurse entgegen ihrer Erwartung entwickeln und viel Geld gewinnen, wenn die Kurse sie begünstigen. So lautet eine alte Börsenmaxime: „Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen!“ Es geht also gar nicht darum, möglichst oft zu gewinnen, sondern möglichst hoch, und auch nicht darum möglichst selten zu verlieren, sondern möglichst wenig.

Letzteres kontrollieren Trader mit dem sogenannten Stop-Loss. Das ist eine automatische Austiegsmarke, die jeder Trader zu Beginn eines Trades setzt, für den Fall, dass sich die Kurse gegen ihn entwickeln. Es gibt schließlich nur zwei Richtungen in die sich ein Kurs entwickeln kann. Geht alles so wie geplant, gewinnt man. Bewegt sich der Kurs in die andere Richtung, sichert man ihn mit dem Stop-Loss ab. Zusammen mit der Positionsgröße lässt sich auf diese Weise das Verlustrisiko schon vor dem Trade exakt bestimmen. Grundsätzlich sollte der mögliche Verlust eines einzelnen Trades nie mehr als 1 bis 3 % des Tradingkapitals ausmachen.

Haben aber die Emotionen die Oberhand gewonnen und tradet man, um möglichst oft zu gewinnen, wird es schwer Verluste hinzunehmen. Betrachtet man Trading (unbewusst) als Spiel, und der Kurs nähert sich dem Stop-Loss, wird die Versuchung übermächtig, den Stop-Loss nach unten zu korrigieren. Man bleibt auf diese Weise im Spiel. Der Kurs könnte ja noch drehen. Selbst, wenn das gelegentlich passiert, bleibt das nach unten Verschieben des Stop-Loss der größte Fehler, den man als Trader machen kann. Abgesehen davon, dass man überhaupt keinen Stop-Loss setzt. Denn auf diese Weise läßt man seine Verluste laufen, anstatt sie zu begrenzen.

Für den Trader, der seine Emotionen nicht kontrolliert, gibt es aber noch ein zweites Problem: Sollte er im Plus sein, neigt er dazu seine Positionen mit kleinen Gewinnen zu schließen. Für den Emotionshaushalt ist das wundervoll. Man hat gewonnen und fühlt sich gut. Dabei hat man eigentlich verloren. Denn man hat seine Gewinne begrenzt, anstatt sie laufen zu lassen.

Wer um die Problematik weiß, kann sich relativ leicht dagegen wappnen. Wann immer man das Bedürfnis verspürt, den Stop-Loss nach unten zu verschieben, sollte man sofort seine Handlung hinterfragen. Wenn es keine äußere Information gibt, die einem beim Einstieg in den Trade noch nicht vorlag, und die eine Anpassung des Stop-Loss rechtfertigt, haben die Emotionen die Oberhand gewonnen!

3 Drum übe, wer ein Meister werden will!

Fast alle Broker bieten ein kostenloses Demokonto an, mit dem man risikolos unter realistischen Bedingungen und bei aktuellen Kursen, testen kann, ob man zum Trader taugt. Auch gestandene Trader nutzen Demokonten, um neue Strategien auszuprobieren.

Tradingjournale sind eine große Hilfe zur Analyse der eigenen Trades. Wer daraus lernen möchte, sollte minutiös alle Details eines Trades festhalten. Auch die Gedanken und Gefühle, die er während des Trades hatte.

 

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