#ForTheMusic – Rebekah startet Kampagne gegen sexuelle Belästigung Foto: Nachtschaduw


Die britische DJane Rebekah hat eine  Kampagne gegen sexuelle Belästigung ins Leben gerufen – #ForTheMusic.

Via Instagram kündigte sie die Gründung der Initiative an und schrieb dazu: “Nachdem ich mich dazu entschieden hatte als Mentorin zu agieren, um Künstlern im Musikgeschäft nach oben zu verhelfen, wurde mir bewusst, dass dies nur geht, wenn ich aufstehe und dafür kämpfe, unsere Industrie zu einem sichereren Platz für alle Beteiligten zu machen.”

Den Auftakt der Kampagne bilden ein offener Brief sowie eine Petition auf Change.org, mit dem Ziel, Künstler, Beschäftigte und Partygänger stärker vor Belästigungen zu schützen und sichere Arbeitsplätze zu garantieren.

“Wir haben unsere Jobs, unsere Karrieren, unsere Glaubwürdigkeit und unsere Reputation verloren. Nur weil wir unsere Stimme erhoben haben.”, liest sich der offene Brief.

Weiterhin heißt es: “[…] Man sagt uns, dass unsere Schnitte und Blutergüsse nichts bedeuten, solange sie auf Menschen mit freundlichen Gesichtern und einer hohen Gefolgschaft abzielen. Aber jetzt ist damit Schluss. Wir haben uns lange genug ruhig verhalten […]. In den letzten Wochen haben wir gesehen, wie sehr unsere Gemeinschaft gespalten war. Willentliche Ignoranz, Slut-Shaming und ein Misstrauen gegenüber Opfer-Aussagen im Hinblick auf systematischen und zügellosen Missbrauch haben viele von uns daran zweifeln lassen, ob die Grundwerte der Liebe und Freiheit, für die wir alle eingetreten sind, überhaupt noch zum Status Quo gehören, der stattdessen einen Machtmissbrauch zulässt und diesen sogar verherrlicht. Es gibt Raubtiere in UNSERER Szene – und das darf nicht länger toleriert werden. Wir können das Verhalten von prominenten Künstlern nicht länger entschuldigen, nur weil sie prominent sind.”

Befürworter der Aktion sollen sich dazu ermutigt sehen, das #ForTheMusic-Poster auszudrucken (oder ihr eigenes zu kreieren) und ein Schwarz-Weiß-Foto von sich zu posten.

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After all the reports coming out from women who have been sexually assaulted in the industry at the hands of powerful men had really made me analyse the scene and how it really is fucked up. We have turned a blind eye, stayed silent and let things carry on how they have always been for far too long. 👇🏽 After deciding I would like to mentor people to help bring them in to the industry it became apparent I was unable to do this unless I stood up and tried to fight to make the industry a safer place all round. How can I mentor women and members of the LGBQT++ community, knowing they will face sexism, harassment and at worst, assault and rape and stay silent on this issue. 👇🏽 We have a great opportunity to now assess what kind of industry we want to return to when it opens back up, what kind of people we place in these powerful positions and how we can we make clubs, festivals and after parties a safer place. 👇🏽 We all must be accountable and speak up about the abusers, allow people the benefit of the doubt when claiming abuse, as many stay silent for fear of retribution. To really look out for one another in our venues and parties. 👇🏽 So with this I’m asking you to read and sign an open letter on change.org asking the industry to be accountable to make changes, to look out for our most vulnerable because after 24 years in this industry I see we have made little to no progress in ending the culture of silence. 👇🏽 Will you stand with me? #ForTheMusic 👇🏽 Link is in the biog ☝🏼☝🏼☝🏼 And if you’re tagged, I know 💯 you are in it #ForTheMusic and asking you to stand with me and share the message, together we are stronger 🖤 To join the campaign, download the poster #ForTheMusic or create your own and share a b/w photo with the reasons to end the culture of silence and why you are #ForTheMusic and please share the link http://chng.it/rZG6TC9Z

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