Quelle: flickr (by Bagogames)


Wir alle können uns noch sehr gut an vergangenes Jahr erinnern, als der Hype um das Onlinespiel Fortnite los ging. Es gab keinen Katersonntag mehr ohne das beliebte Spiel, jeder musste es haben, egal ob auf Playstation oder PC.

Trotz der Tatsache, dass der Hype etwas abgeflacht ist, kommen noch immer viele Spieler nicht von Fortnite weg. Die Eltern zweier Kinder haben den Hersteller Epic Games nun verklagt.

Grundlage dieser abstrusen Klage sei die Tatsache, dass das Spiel erfunden wurde, um süchtig zu machen, finden die Eltern. Die kanadische Anwaltskanzlei Calex Légal bereitet dazu deshalb derzeit eine Sammelklage vor, um gegen das Unternehmen vorzugehen. Darin heißt es laut einiger Berichte, dass bei Menschen, die Fortnite spielen, Dopamin in ihrem Gehirn freigesetzt wird, ähnlich wie bei der Einnahme von Drogen wie Kokain. Kurz gesagt also: Fortnite hat ein ähnliches Suchtpotenzial wie Kokain. Innerhalb der Klage werden außerdem Parallelen zur Tabakindustrie gezogen. Es sei nicht ausreichend vor einer Sucht gewarnt worden, finden die Eltern.

Eine Anwältin der Kanzlei hat sich zu dieser polarisierenden Klage geäußert: „Epic Games stellte bei der Gründung von Fortnite jahrelang Psychologen ein – sie haben sich wirklich in das menschliche Gehirn eingegraben und sich wirklich Mühe gegeben, zu erreichen dieses Spiel so süchtig wie möglich zu machen. Sie haben wissentlich ein sehr, sehr süchtig machendes Spiel auf den Markt gebracht, das auch auf die Jugend ausgerichtet war.“

 

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