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Ich packe meine sieben Sachen und nehme mit … einen Koffer aus Koks – so dachte sich das eine Frau aus Südamerika, als sie nach China einreisen wollte. Der Koffer selbst bestand zu großen Teilen aus Kokain, gehärtet und im Verbund mit anderen, nicht so auffälligen Materialien. Dumm nur, dass der chinesische Zoll am Flughafen Pudong in Shanghai diese Idee nicht so toll fand: Das Gepäckstück fiel beim Röntgen auf und war auch viel schwerer als gewöhnliche Koffer.


Der Fall ereignete sich schon im Februar, wurde aber jetzt erst von den Behörden publik gemacht. In China steht schon auf den Besitz von geringen Mengen die Todesstrafe:
„Die Einfuhr oder der Besitz schon relativ geringer Mengen von Drogen kann zu hohen Freiheitsstrafen oder sogar zur Todesstrafe führen (z. B. Besitz von bis zu 50g Heroin oder 1kg Opium: Freiheitsstrafe ab sieben Jahre, Todesstrafe bei Überschreiten dieser Grenze und allgemein bei Herstellung, Handel und Transport von Drogen, „wenn die Umstände schwerwiegend sind“).“ (Quelle: Auswärtiges Amt)

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Screenshot: South China Morning Post
Koffer-Vorschaubild: Wikipedia/Maksim