Fünf Fragen an …
Maruwa

Fünf Fragen an …
Maruwa. Credit: Neven Allgeier

Zwischen düsteren Clubnächten, treibenden Beats und atmosphärischem Feingefühl hat sich Maruwa als feste Größe in der Szene etabliert. Ihr Sound bewegt sich irgendwo zwischen Progressive, Electro, Tribal und deepen Technospuren – roh, rhythmisch, emotional. Wir haben der Robert-Johnson-Resident-DJ aus Frankfurt ein paar kurze Fragen gestellt.

Erzähl uns etwas zu deinem Sound – warum passt er gut zum Robert Johnson Club?

Mein Sound hat sich in den letzten Jahren stark verändert, beeinflusst durch Länder wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die Niederlande. Heute ist er ein Mix aus Progressive-House, Electro, Techno, Funk, Tech-House und Tribal. Aktuell zieht es mich zurück zum Groove – ich vermisse das warme, körperliche Gefühl in der Musik. Mein Sound ist kantig, aber emotional – und gerade wegen seiner Vielseitigkeit passt er gut zum Robert Johnson.

Die aktuelle „Secret Weapon“ in deinen DJ-Sets?

Pet Shop Boys – Break 4 Love (Ralphie’s Dub for Love Burn & Tribal). Roh, hypnotisch, überraschend – der Track bringt jedes Mal eine besondere Wendung.

Was inspiriert dich in Frankfurt?

Frankfurt ist intensiv, kühl, aber auch poetisch. Nach Touren kann ich mich hier gut entspannen. Die Architektur und die Weite der Stadt beruhigen mich. Ich nenne es oft mein kleines New York – der Vibe ist manchmal ähnlich.

Der beste Club, in dem du je gespielt hast?

Natürlich das Robert Johnson. Aber auch Macadam in Nantes war ein Highlight – schwitzig, open-minded, energiegeladen. Kleine Clubs mit dem richtigen Publikum bleiben oft am längsten im Gedächtnis.

Was gibt’s Neues von dir?

Meine letzten Remixe für Prom Night, SpunOff und Close Proximity sind deeper, perkussiver, emotionaler – ein Gegenpol zum aktuellen Rave-Maximalismus. Die nächste EP wird verspielter, elektronischer, aber bleibt romantisch im Kern.

Credit: Neven Allgeier