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Das elfminütige „Telemtetry“ lässt die unwiderstehliche Acidline über die Beats der Drummachine schlängeln und erzeugt unter Beigabe weiterer Elemente einen exzellenten Sog. Die Pads, die dann aus dem endlosen Groove auftauchen, bringen den Track vollends zum Schweben. Herrlich ist das! Auf der B-Seite wartet „The Beneficent, The Merciful“ auf uns. Hier darf man fast zehn Minuten ausgiebig in wohlig warmen, wunderbar wabernden Klängen baden. Melodien fließen ineinander. Das Stück lässt sich genügend Zeit, bis sich ein rumpelnder Rhythmus und etwas später noch eine säurehaltige Bassline dazugesellen dürfen. Gemeinsam zelebriert man die hymnische Schönheit elektronischer Musik. Eine ziemlich magische Platte. 10/10, BS.