
Nach dem vom Berliner Senat bewilligten Hotelbau-Vorhaben in unmittelbarer Distanz zum Techno-Club :// about blank regt sich Widerstand seitens der Venue und der Bezirksverordnetenversammlung. Die Entscheidung des Senats wird scharf kritisiert.
In einem Instagram-Post sprechen die Club-Verantwortlichen von einer „existenziellen Bedrohung“ und auch in physischer Form vermittelt das :// about blank eine eindeutige Botschaft: Seit Kurzem schmückt den Club ein Banner mit dem Schriftzug „No Heart For a Hotel“.
Unterstützung erhält die Venue am Ostkreuz, die außerdem durch den geplanten Ausbau der A100 bedroht wird, von den Grünen und der SPD. Innerhalb der Bezirksverordnetenversammlung wird das Vorhaben äußerst kritisch beäugt. Gefordert wird unter anderem die, „Maßnahmen zu prüfen, um den geplanten Hotelbau auf dem Grundstück der Laskerstraße 1 doch noch abzuwenden und so insbesondere absehbare Lärmkonflikte zum unmittelbar benachbarten Club und Kulturzentrum ://about blank zu verhindern.” Über die Beschlussvorlage wird am 16. Juli final abgestimmt.
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